ALBUM | Billy Joel „The Vinyl Collection, Volume 1“ | ab heute

„The Vinyl Collection, Vol. 1“ ist eine 9-LP-Diskografie, die die Entwicklung von Billy Joel als Songschreiber und Künstler während seines Aufstiegs von den Anfängen bis zum internationalen Superstar im Laufe der 1970er Jahre dokumentiert. „The Vinyl Collection, Vol. 1“ vereint die ersten sechs Solo-Studioalben („Cold Spring Harbor“, „Piano Man“, „Streetlife Serenade“, „Turnstiles“, „The Stranger“, „52nd Street“) mit seinem ersten Live-Album („Songs in the Attic“) und einer exklusiven Veröffentlichung von „Live at The Great American Music Hall – 1975“, einem bisher unveröffentlichten Konzertmitschnitt, der innerhalb dieses Boxset zum ersten Mal als Bonus-Doppel-LP erhältlich sein wird. Alle Titel stammen von den originalen Albumbändern und wurden von Ted Jensen bei Sterling Sound aufwendig restauriert. Die Box enthält zudem ein mehr als 50-seitiges Booklet, das Billys frühe Karriere anhand von Archivfotos, einem Essay von Anthony DeCurtis, Billy Joels persönlichen Beobachtungen und Einsichten zu seinen Songs und Alben sowie Hommagen von Musikerkollegen, Künstlern und Prominenten beleuchtet.

„Live at The Great American Music Hall -1975“ ist exklusiver Bestandteil der Box und wird nicht im digitalen Handel oder Streaming erhältlich sein.

„The Vinyl Collection, Vol.1“ bietet sowohl langjährigen Fans als auch Neueinsteigern die Möglichkeit, die zeitlose, universelle Anziehungskraft der Songs von Billy Joel zu erleben, eine beständige Diskografie fesselnder Geschichten, die durch das Medium der Popmusik erzählt werden, indem eine unvergessliche Melodie perfekt formulierte Texte begleitet und so echte und schöne Geschichte aus und über das Leben einfängt. Das künstlerische Schaffen von Billy Joel hat sich über die Jahrzehnte hindurch bewiesen und etabliert. Sein Einfluss ist überall zu spüren und wird selbst im heutigen TikTok-Trend „Sansibar“ offenkundig, wenn Olivia Rodrigo „Billy Joel“ und „Uptown Girl“ erwähnt und die Sängerin V der K-Pop-Supergruppe BTS Billy Joel als Inspiration für „Butter“ anpreist.

„The Vinyl Collection, Vol.1“ erscheint anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Billy Joels Karriere, die mit „Cold Spring Harbor“ begann, das am 1. November 1971 erstmals veröffentlicht wurde. Benannt nach einem beliebten Ort am Long Island Sound in der Nähe von Billys Heimatstadt, stellte „Cold Spring Harbor“ der Welt erstmals den Singer/Songwriter Billy Joel vor, der zu Beginn des neuen Jahrzehnts bereits zukünftige Standards wie „She’s Got a Way“ und „Everybody Loves You Now“ schrieb. Das Album erreichte die Charts in den Vereinigten Staaten (Platz 158), Japan (Platz 44) und in Großbritannien (Platz 95).

„Piano Man“, das zweite Studioalbum innerhalb von „The Vinyl Collection, Vol. 1“ wurde ursprünglich am 9. November 1973 veröffentlicht und verhalf dem Künstler dank des Titeltracks, einem ikonischen Song, der den Pop-Mainstream eroberte, vom Lounge-Künstler zum nächsten Level seines Erfolgs. Angetrieben von Songs wie „Piano Man“, „Captain Jack“ und „The Ballad of Billy the Kid“ wurde das Album zu Billys erstem Top-40-Album in den USA (Platz 27) und erreichte die Charts in Australien (Platz 14), Kanada (Platz 26), Japan (Platz 112) und Großbritannien (Platz 98). „Piano Man“ wurde von der RIAA mit 4x Platin ausgezeichnet.

„Streetlife Serenade“, Billy Joels drittes Studioalbum, wurde ursprünglich am 11. Oktober 1974 veröffentlicht und war das erste Mal, dass Billy Synthesizer auf einem Album einsetzte. Bei seinen Live-Auftritten in dieser Zeit war das Instrumental „Root Beer Rag“ häufig zu hören und der kurze Song „Souvenir“ war eine häufige Zugabe. Das Album führte „The Entertainer“ ein, eine Schlüsselkomposition in Billys Repertoire. Das Album war in den Vereinigten Staaten ein Top-40-Album (Platz 35), erreichte in Australien (Platz 85) und Kanada (Platz 16) die Charts und wurde in den USA mit RIAA-Platin ausgezeichnet.

„Turnstiles“, Billys viertes Studioalbum, das ursprünglich am 19. Mai 1976 veröffentlicht wurde, feierte die Rückkehr des Künstlers nach New York mit Titeln, die sich direkt auf seine Liebe zu seiner Heimatstadt beziehen: „Summer, Highland Falls“, „Miami 2017 (I’ve Seen the Lights Go Out on Broadway)“ und der Klassiker „New York State of Mind“, der kürzlich von einem Staraufgebot an Musikern, Künstlern und Prominenten für ein neues Musikvideo gecovert wurde, das in allen fünf Stadtbezirken zur Unterstützung der Freiwilligenorganisation #NYCNext gedreht wurde. Auf „Turnstiles“ feierte auch “Say Goodbye to Hollywood“, Billys klanglicher Hommage an die Ronettes, der New Yorker Girlgroup schlechthin, Premiere. Ein Jahr später, 1977 veröffentlichte Ronnie Spector mit den Ronettes davon wiederum eine Coverversion, unterstützt sogar von der E Street Band. „Turnstiles“ erreichte Platz 122 in den USA, war in Australien (Platz 12) und Japan (Platz 286) in den Charts und wurde von der RIAA mit Platin ausgezeichnet.

Mit seinem fünften Studioalbum, „The Stranger“, das ursprünglich am 29. September 1977 veröffentlicht wurde, gelang dem Künstler der Aufstieg in den Olymp der Popkultur. „The Stranger“ war das erste Billy Joel-Album, das von Phil Ramone produziert wurde, und das erste, auf dem die Chemie zwischen Billy im Studio und seinem Tour-erprobten Ensemble zum Tragen kam. Es wurde in nur drei Wochen aufgenommen und brachte nicht weniger als vier Top-40-Hitsingles hervor: „Just the Way You Are“ (Platz 3), „Movin‘ Out (Anthony‘ Song)“ (Platz 17), „She’s Always a Woman“ (Platz 17) und das kontroverse „Only the Good Die Young“ (Platz 24). Das Album bot weiterhin auch Repertoire-Standards wie „Vienna“ und „Scenes from an Italian Restaurant“. „The Stranger“ erreichte Platz 2 der Billboard 200 Charts und war auch in Australien und Kanada (jeweils Platz 2), Japan (Platz 3), den Niederlanden (Platz 36) und Großbritannien (Platz 24) erfolgreich. Das Album hat den RIAA Diamond Status erreicht und wurde kürzlich in den USA mit 11x Platin ausgezeichnet. Zudem erhielt Billy Joel für „The Stranger“ seine ersten beiden Grammy Awards seiner Karriere – für die Platte des Jahres und den Song des Jahres („Just the Way You Are“). „The Stranger“ ist bis heute Billys meistverkauftes Studio-Album.

Das ursprünglich am 11. Oktober 1978 veröffentlichte „52nd Street“, Billys sechstes Studioalbum, war sein erstes, das Platz 1 der Billboard 200 erreichte. Auf der Suche nach neuen musikalischen Wegen fügten Billy und sein Produzent Phil Ramone dem Studioensemble Jazzmusiker hinzu und schufen ein Album, das drei Top-40-Singles hervorbrachte – „My Life“ (Platz 3), „Big Shot“ (Platz 14) und „Honesty“ (Platz 24) – und zwei Grammys gewann, darunter den Grammy 1980 für das Album des Jahres und die beste männliche Pop-Gesangsdarbietung. Als eines der ersten Alben, die auf dem damals aufkommenden Compact-Disc-Format veröffentlicht wurden, ist „52nd Street“ eine Hommage an eines der Zentren der New Yorker Jazzszene in der Mitte des 20. Jahrhunderts, die sagenumwobene 52nd Street. Dort wurde das Album – nur einen Block vom CBS-Gebäude entfernt – aufgenommen. Der Jazztrompeter Freddie Hubbard spielt die Riffs auf „Zanzibar“, einem Sound, der nun sogar in einem TikTok-Trend aus dem Jahr 2021 wieder auftaucht. Die RIAA hat das Album mit 7x Platin ausgezeichnet.

„Songs in the Attic“, das erste Live-Album von Billy Joel, wurde ursprünglich im September 1981 veröffentlicht (und feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum). Es enthält hochkarätige Auftritte, die in Konzerten im Juni und Juli 1980 aufgezeichnet wurden. Das Album wurde speziell kuratiert um nach dem phänomenalen Mainstream-Erfolg von „The Stranger“ neue Fans mit seinem früheren Material aus den 1970er Jahren bekannt zu machen. In den fast zehn Jahren – und Hunderten von Konzerten – seit der Aufnahme seines Debüts hatten sich Billy Joel und sein Tournee-Ensemble zu einer der herausragendsten Live-Bands der Welt entwickelt und präsentiert so auf „Songs in the Attic“ Billys Songs zu wahren Live-Perlen verfeinert. Das Album erreichte Platz 8 der Billboard 200 und erreichte auch die Charts in Australien (Platz 9), Kanada (Platz 21), Japan (Platz 3), Neuseeland (Platz 30), Norwegen (Platz 12), Schweden (Platz 38) und in Großbritannien (Platz 57). „Songs in the Attic“ wurde von der RIAA mit 3x Platin ausgezeichnet.

Abgerundet wird „The Vinyl Collection, Vol. 1“ durch einen großartigen Bonus, das bisher unveröffentlichte Doppel-Album „Live at The Great American Music Hall-1975“, aufgenommen in der Great American Music Hall in San Francisco im Juni 1975. Der Live-Gig von der „Streetlife Serenade“-Tournee führt die frühesten verfügbaren Aufnahmen der späteren „Turnstiles“-Klassiker „James“ und „New York State Of Mind“ in Billys Katalog ein und enthält Beispiele für Billy Joels liebevolle Imitationen von Joe Cocker, Elton John und Leon Russell – ein fester Bestandteil seiner frühen Konzerte.
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Quelle: Columbia Records | Promoteam Schmitt & Rauch