ALBUM | In Extremo „Tranquillo II“ | ab heute

Seit mehr als drei Jahrzehnten gehen In Extremo unbeirrt ihren eigenen Weg. Mit ihrem unverwechselbaren Signature-Sound aus modernem Rock, jahrhundertealten Melodien und historischen Instrumenten haben sie nicht nur ein eigenes Genre entscheidend geprägt, sondern Mittelalter-Rock aus einer Nische auf die großen Bühnen gebracht. Was mit Auftritten auf Mittelaltermärkten begann, führte die Spielleute auf ausverkaufte Tourneen und Festivals rund um den Globus und machte In Extremo zur wohl bekanntesten und erfolgreichsten Mittelalter-Rockband der Welt.

Doch gerade eine Band, deren Geschichte von Veränderung, Experimentierfreude und dem Überschreiten musikalischer Grenzen geprägt ist, blickt nicht gerne zurück, ohne dabei gleichzeitig etwas Neues auszuprobieren. Vor sechzehn Jahren präsentierten In Extremo unter dem Titel „Tranquilo“ ihre Songs erstmals in einem ganz anderen Rahmen: ruhiger, akustischer und auf das Wesentliche reduziert. Das außergewöhnliche Konzertkonzept zeigte eine bis dahin kaum bekannte Seite der Band und sorgte bei den Fans für große Begeisterung. Der Wunsch nach einer Fortsetzung begleitete In Extremo seitdem immer wieder. 2026, etliche Alben und unzählige Konzerte später haben die Spielleute ihre Anhänger schließlich erhört. So entstand „Tranquilo II“ nicht nur als besonderes Konzertprogramm, sondern schließlich auch als neues Album.

Auf insgesamt 17 Songs schlagen In Extremo einen Bogen durch mehr als drei Jahrzehnte ihrer Geschichte und verbinden dabei das Ursprüngliche der Spielmannskunst mit all den musikalischen Erfahrungen, die sie auf ihrem langen Weg gesammelt haben. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, bekannte Stücke einfach nur leiser zu spielen. Die Songs wurden neu arrangiert, teilweise grundlegend umgebaut und öffnen sich Stilen, die man im Zusammenhang mit In Extremo nicht unbedingt als Erstes erwarten würde. Swing, Rockabilly, Ska und Reggae treffen auf osteuropäische Einflüsse, jahrhundertealte Klangwelten und die ureigene musikalische DNA der Band.
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Quelle: © Universal Music