ALBUM | JOSH. „Wer singt dann Lieder für mich“ | ab 10.04. im Handel

„Sag ab“ ist nach „Ich tanze meinen Namen“ und „Leise“ der dritte Vorbote des kommenden, vierten Studioalbums „Wer singt dann Lieder für dich“ von Josh., das am 10. April bei Warner Music Central Europe veröffentlicht wird.

Ich glaube, es ist eine schöne Mischung aus melancholischen Momenten und solchen, bei denen man Lust hat zu feiern“, sagt er darüber. „Das spiegelt meine Persönlichkeit ziemlich gut wider: Ich bin jemand, der gern einen Schmäh macht, wie wir hier in Wien sagen – aber gleichzeitig auch immer wieder kämpfen muss und viel über Gefühle, Schmerz und all das nachdenkt.“ Josh.

Nach dem Nummer-1 Erfolg von „Reparatur“ und unzähligen Konzerten (Höhepunkt war ein Auftritt in der ausverkauften Wiener Stadthalle, auch als Livealbum erhältlich) hat der mehrfache Amadeus-Preisträger sich erneut vom Leben inspirieren lassen – sowohl textlich als auch musikalisch. 13 neue Songs spiegeln diese persönliche Reise wieder…

Es geht um die verpasste Chance, sich zu jemandem zu bekennen – und den Versuch, das rückgängig zu machen, weil man zu spät erkannt hat, wen man hat gehen lassen“, sagt Josh. über „Sag ab“. Der Song ist dabei kein großes Drama, sondern ein eindringliches, fast flehendes Plädoyer. Der Erzähler weiß, dass er zu spät ist – und kann trotzdem nicht aufhören, es noch einmal zu versuchen. Er schreibt, ruft an, steht vor der Tür, während die andere Person längst dabei ist, mit jemandem zusammenzukommen, der „sich sicher ist“. Genau darin liegt die emotionale Fallhöhe des Songs: im schmerzhaften Vergleich zwischen dem, was hätte sein können, und dem, was jetzt endgültig vorbei zu sein droht.

Musikalisch entfaltet sich „Sag ab“ als klassischer Slow Burner. Schwermütig hallende E-Gitarren, ein sehnsuchtsvolles Saxofon und treibende Drums rahmen die Geschichte ein und verleihen ihr eine zeitlose Wucht. Die 80s-inspirierte Classic-Rock-Ballade setzt auf großes Storytelling statt schneller Effekte – und wächst mit jeder Zeile, jedem Refrain weiter an.

Seit seiner Kindheit spielt Josh. klassische Gitarre und war in Schulbands aktiv. Später studierte er sieben Jahre lang Jazz und Popularmusik, brach das Studium jedoch aus wirtschaftlichen Gründen ab – seine Liebe zur Musik blieb davon unberührt. Heute spiegelt sich diese Erfahrung in einem Sound, der organisch, warm und zugleich überraschend facettenreich ist. Für „Wer singt dann Lieder für dich“ hat Josh. so viele Instrumente wie nie zuvor selbst eingespielt – von Gitarre über Bass bis zur Pedal-Steel – und damit jedem Song eine unmittelbare Nähe verliehen.

Es war das bisher entspannteste und lustigste, gleichzeitig aber auch das arbeitsintensivste Album“, sagt er über die Aufnahmen, die erneut in kongenialer Zusammenarbeit mit Produzent Florian Koch entstanden sind. Seit „Teilzeitromantik“ (2021) ist Koch stetiger kreativer Partner, musikalischer Direktor und Schlagzeuger der Band – eine bewährte Konstellation, die für klare Strukturen und kreative Freiheit sorgt. „Ich glaube, dass es ein Album ist, das wieder die Leichtigkeit des Nonsens gefunden hat“, so Josh., „Momente, in denen man lachen, feiern oder einfach man selbst sein kann, treffen auf nachdenkliche, melancholische Songs.“ Es ist die Momentaufnahme eines 39-Jährigen, der reflektiert – und dabei stets offen für das Absurde und Komische in den kleinen Dingen bleibt.

Mit „Ich tanze meinen Namen“ eröffnete Josh. im September letzten Jahres die Kampagne – ein Gassenhauer wie aus dem Bilderbuch, der locker auf Augenhöhe mit seinem Durchbruch-Hit „Cordula Grün“ spielt. Halb Persiflage auf die eigene Jugend, halb Einladung zum Mitmachen, feiert der Song das kreative Chaos und die Eigenarten, die man sich über die Jahre bewahrt – ein augenzwinkernder Einstieg ins Album.

Ich habe mir beim Schreiben der Songs keine Grenzen gesetzt“, sagt Josh. „Das spiegelt meine Persönlichkeit ziemlich gut wider: Ich bin jemand, der gern einen Schmäh macht, wie wir hier in Wien sagen – aber gleichzeitig auch immer wieder kämpfen muss und viel über Gefühle, Schmerz und all das nachdenkt.“ Das zeigt sich auf „Wer singt dann Lieder für dich“ in jedem Detail, sei es bei humorvollen Beobachtungen, nostalgischen Rückblicken oder in Songs über das Älterwerden und die kleinen Lebenskrisen („Was hat uns bloß so müde gemacht?“).

Im April und Mai ist Josh. auf komplett ausverkaufter Solotour in Österreich, im Anschluss folgen Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Im Sommer ist Josh. gemeinsam mit Rian auf Open-Air-Tour durch Österreich zu erleben.
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Quelle: © Warner Music Central Europe