Adventskalender 2020 | Türchen Nr. 12

12. Dezember 2020

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Hinter Türchen Nummer 12 verbirgt sich:

10x je eine CD
„I am not a Dog on a Chain“
von Morrissey

10x je eine CD
„Faith“
von Hurts

10x je eine Vinyl
„Can you feel the Sun“
von Missio

2x je ein Hoodie
Missio Mafia
in den Größen L und XL

5x je eine CD
The Messenger“
von Hélène Grimaud

2x je eine rare Promo CD
„Laserstrahlen“
von Linda

5x je eine
Alltagsmaske „Fake“
von Lauv feat. Conan Gray

5x je eine
Alltagsmaske „One World, One Prayer“
von The Wailers

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Am 20. März veröffentlichte Morrissey sein 13. Studioalbum mit dem Titel „I Am Not A Dog On A Chain“. Die Scheibe folgt auf sein im letzten Jahr erschienenes Cover-Album „California Son“, mit dem er die britischen Charts auf Platz 4 enterte und ist Morrisseys bisher dritten Release via BMG.

„I Am Not A Dog On A Chain“ wurde von dem Grammy-ausgezeichneten Producer Joe Chicarelli (Beck, The Strokes, The Killers) produziert und während mehrerer Aufnahmesessions im Studio La Fabrique im französischen Saint-Rémy-de-Provence sowie im kalifornischen Sunset Sound Studio in Hollywood eingespielt. „Ich habe nun insgesamt vier Studioalben für Morrissey produziert“, so Chicarelli. „Doch dieses ist das bisher mutigste und gewagteste. Er hat die Grenzen einmal mehr erweitert – sowohl was die Musik, als auch die Texte angeht. Und er beweist erneut, dass er als Songwriter und als Sänger in seiner ganz eigenen Liga spielt. Die Wahrheit ist, dass niemand das Zeug hat, Morrissey zu sein… außer Morrissey selbst!“

Mit dem Track „Bobby, Don`t You Think They Know?“ legt Morrissey die Lead-Single seines kommenden Albums vor. Als Gastsängerin ist die Motown-Legende Thelma Houston zu hören, die durch ihre Interpretation des Hits „Don`t Leave Me This Way“ bekannt wurde, der die Billboard Hot 100-Charts im Jahr 1977 auf Platz 1 enterte.

Eine meiner größten Freuden in diesem Geschäft ist die Gelegenheit, mit so großartigen Künstlern zu arbeiten“, so Thelma Houston. „Ich liebe die Herausforderung zu schauen, ob das, was ich mache, mit dem zusammenpasst, was andere machen. Manchmal funktioniert es, manchmal aber auch nicht. Ich denke, die Mischung aus Morrisseys Gesang und meinem Part funktioniert auf `Bobby` ziemlich gut. Und außerdem hat die Studioarbeit mit M sehr viel Spaß gemacht!
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Quelle: BMG
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Hurts sind zurück. Und zwar mit ihrem komplettesten Album in einer Dekade: Eine Platte über Wahrheit, Ehrlichkeit und Authentizität. Das Album – das inzwischen fünfte in der 10-Jährigen Karriere der Band – strotzt vor Selbstvertrauen, was in jeder Note der Musik spürbar ist und auch Basis des Albumtitels bildet: Faith – Glaube.

Es ist die allumfassendste, schlüssigste und direkteste Musik, die wir jemals gemacht haben.“ sagt der Sänger der Band Theo Hutchcraft. Im Gegensatz zu den Vorgängeralben Surrender(2015) und Desire (2017), die scheinbar mehr Leichtigkeit hatten, bietet Faith eine dunkle Selbstbetrachtung, die an die frühere Arbeit der Band anknüpft. Nämlich an der Rauheit von Exile (2013) und an der Aufrichtigkeit in Happiness (2010), ihrem Debütalbum. Das Ergebnis ist kraftvoll und greifbar.

Seit ihrer Gründung, in Manchester 2009, haben Hutchcraft und Multiinstrumentalist Adam Anderson die Erwartungen an das, was ihre Band – oder auch jede andere Band – sein oder tun sollte, absichtlich untergraben. Man hat das Gefühl, dass sie den Nervenkitzel genießen Grenzen zu verschieben (und vielleicht noch mehr den Nervenkitzel, dafür im Gegenwind zu stehen). Für sie ging es schon immer darum, „Popmusik verzerren zu wollen und sie auf eine andere Plattformzu stellen, als sie es normalerweise tut„, wie Hutchcraft es ausdrückt.

Es ist eine Idee, die dazu geführt hat, dass die Band eine Legion von Fans außerhalb Großbritanniens gewonnen hat, in so unterschiedlichen Ländern wie Deutschland, Finnland, Russland und Japan. Das eine Land zelebriert die Band für ihre Düsterkeit und das andere Land huldigt Hurts als Pop Act.

Was Faith so lapidar beweist ist, dass weder die eine Hörerschaft, noch die andere falsch liegt. Es war eine lange Reise. Aber bei einem Werk, das so völlig anders ist als alle anderen, haben sie den Luxus, auf jedes Element ihres Backkatalogs zurückgreifen zu können, um eine Platte zu schaffen, die genauso klingt wie, na ja, wie sie selbst. “Wenn du mir, als wir damit anfingen, gesagt hättest, wie kohärent, kraftvoll und authentisch es in ein paar Monaten sein wird, hätte ich dir wahrscheinlich nicht geglaubt.“ sagt Anderson. “An einem gewissen Punkt, dachte ich, dass wir keine Chance hätten.

Faith ist ein Album, dass aus einer Krise heraus entstand. Während Anderson bereits über seinen Kampf gegen psychische Krankheiten schrieb, seine Erfahrungen mit Angst und Depressionen 2017 in einem offenen Brief teilte, kamen auch Hutchcrafts innere Dämonen während der anfänglichen Sessions zum neuen Album zum Vorschein. Dies führte dazu, dass er sich nicht mehr sicher war, ob die Band weiterhin bestehen konnte oder nicht.

Ich war körperlich und mental absolut am Ende,” sagt er über die Zeit nach der letzten Tour der Band im Jahre 2018. “Ab einem gewissen Punkt musste ich einfach aufhören und eine Zeitlang nichts tun. Ich konnte nicht denken, mich nicht fokussieren, ich konnte gar nichts. Und ehrlich gesagt, ich wusste nicht, was die Zukunft bringen wird. Ob wir jemals wieder ein Album machen würden.

Nach einer gescheiterten Session in LA und einer Zeit des Aufs und Abs in Schweden, kam endlich der Wendepunkt als sie den zentralen Song auf dem Album schrieben und aufnahmen: All I Have To Give. “Wir hatten diese Melodie und die Akkordsequenz und Theo, der wirklich mit sich ringen musste, ging weg, um an den Zeilen zu arbeiten.“ beschreibt Anderson. “Ich erinnere mich, wie er am nächsten Tag kam und zögerlich anfing mir vorzusingen. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt war sein Selbstvertrauen buchstäblich verschwunden.

Anderson beschreibt ein Gefühl, als müsse er wegsehen, während Hutchcraft sang, “weil sie die schönsten, ehrlichsten Zeilen waren”, die er jemals von seinem musikalischen Partner gehört hat. “Es war wirklich überwältigend für mich. Es war so, als würde ich ihn das erste Mal singen hören. Ich habe noch nie erlebt, dass er so über sich selbst gesungen hat. Und als wir den Song gemacht haben, fühlte es sich an wie ein Durchbruch. Sein Selbstvertrauen kam zurück und er war auf diesem Album besser denn je.

Während man sich durch das Album hört sticht eine gewisse Sicherheit heraus. Begonnen mit der unheimlich vorausschauenden ersten Single Voices, ein Song über die Isolation, welcher während des Lock-Down veröffentlicht wurde. Bis hin zum vielschichtigen Slave To Your Love, dessen Outro wie aus einem Horrorfilm geschnitten scheint. Das Selbstbewusstsein der Band kann auch auf der brillianten Single Suffer nicht überhört werden. Auf Dieser wurde die Kaffeemaschine des Aufnahmestudios mit grölenden Basssequenzen wiedergegeben. Wenn es einen Track gibt, der die Band perfekt zusammenfasst, dann ist es dieser.

Ich glaube der Zauber liegt eben in diesen Momenten. Sie sind ein Grund, wieso wir noch immerzusammen Musik machen. Man zweifelt alles an, man überlegt auszusteigen und dann ein paar Stunden später fühlt man sich wie die Könige. Es ist eine sehr schizophrene Existenz, aber sie macht süchtig. Wie das Vergnügen und der Schmerz.

Der wahrscheinlich überraschendste Moment des Albums kommt in Form, oder eher der Missform, von Fractured: “Wir wollten schon immer einen Song schreiben, der sich ungezähmt anfühlt und eines Tages taten wir es einfach” sagt Anderson über ein Lied, das genauso viel von Timbaland oder The Neptunes hat wie von Nine Inch Nails. Und es ist vollendet mit Worten, die so selbstzerstörerisch, wie selbstironisch sind; die Idee dahinter ist, dass kurz unter der Oberfläche immer jemand sein könnte, der weniger freundlich ist, als du denkst.

Es gab Momente der Selbstzweifel, die sich durch das Album zogen, aber er [Hutchcraft] beschloss sie anzugehen. Er ist nicht davor weggerannt und das zahlt sich wirklich aus.

Nirgends ist der Schlagabtausch der beiden Musiker so klar wie auf dem krönenden Stolz des Albums Redemption. Anderson beschreibt das Lied als “perfekten Zusammenschluss aus allem was beide für sich gut machen.“ Es brauchte ein Instrumental, geschrieben von Anderson an einem Weihnachtstag vor ein paar Jahren. Dieses wurde mit Hutchcrafts Versen verbunden, die von einer gelegentlichen Leere eines Mittdreißigers sprechen. Traurig und persönlich endet es in dem wahrhaftesten Arrangement in der Karriere der Band: zwei Musiker, die an ihrem Höhepunkt angelangt sind, ziehen ihre Inspiration aus der Verzweiflung.

Es gab nur wenig Kompromisse während der Arbeit an diesem Album,” sagt Hutchcraft. “Wir glauben, dass wenn wir genau das tun würden, was wir wollten und wie wir wollten und keine Kompromisse eingingen, würden wir durchkommen. Wir mussten einfach den Glauben daran haben.

Was Faith also geworden ist ist der Sound einer Band, die sich selbstständig nach vorne kämpft. Beide Musiker zusammen als Individuen. Sie haben auf die Details geachtet, kommunizierten, was sie sagen wollten und kreierten somit die ehrlichste Ausführung ihrer Band, die es bisher gab. Mehr noch, sie taten es mithilfe des bedingungslosen Vertrauens in den jeweils Anderen und das Projekt, welches nun diesen Namen trägt.

Ich denke, das wollten wirin der Musik rüberbringen, das Vertrauen in uns selbst und zu dem was wir tun,” sagt Hutchcraft. “Mit jedem Album, das wir machten, kehrten wie dem Vorgänger dem Rücken zu. Zu düster, zu viel Leichtigkeit, immernoch zu viel davon. Aber rückblickend aufdie zehn Jahre betrachtet macht es nun Sinn. Das ist das Ziel. Nun denke ich gerne, dass wir mehr zu sagen hatten, als ein Album oder zwei Alben sagen können. Nach fünf Stück sehe ich endlich ein vollständigeres Bild der Band.“

Zumindest ist dieses Bild für den Betrachter nun vollständiger als davor.Es zeigt sich, alles was es brauchte war ein bisschen Faith
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Quelle: Lento Records
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«Missio» ist Latein für Mission. Und was einst als Nebenprojekt für Sänger-Songwriter Matthew Brue begann, ist nun zur Hauptaufgabe geworden. Begleitet vom Produzenten und Instrumentalisten David Butler bietet MISSIO einen alternativen/elektronischen Sound mit beat-gesteuerten Hip-Hop-Elementen. Atmosphärisch und ausdrucksstark und experimentierfreudig.

In Austin, Texas beheimatet, gelang MISSIO 2017 mit ihrer Single Middle Fingers der Durchbruch. Der Song erreichte die Top 10 der U. S. Alternative Radio, was später zu einem Auftritt auf der Conan O’Brien Late Night Show im Rahmen der der Veröffentlichung ihres Debütalbums Loner führte. Das gleiche Album brachte auch Songs wie Bottom of the Deep Blue Sea, Everybody Gets High und Twisted hervor, die jeweils über 50 Millionen Streams (und zählen) auf Streaming-Plattformen erreichten.

Mitte 2019 veröffentlichten MISSIO ihr zweites Album The Darker the Weather // The Better the Man, das ihre Klangpalette um Songs wie I See You erweiterte, das 9 Wochen lang der #1 Song auf der Sirius XM Alt 18 Playlist war. Während dieser Zeit verdreifachte sich ihr  Streaming-Publikum, und sie veröffentlichten anschließend Sing to Me als Teil des Soundtracks zum globalen Videospielphänomen „Death Stranding“ (u.a. mit Chvrches, Major Lazer, Khalid, & Bring Me the Horizon). Die Band entschied, ihren kreativen Prozess und ihr persönliches Wachstum während des Aufnahmeprozesses dieses Albums zu dokumentieren, und veröffentlichte schließlich auch einen Dokumentarfilm mit begleitendem Soundtrack, den sie unter dem Titel Love Me Whole geschrieben und aufgenommen hatten.

MISSIO hat nun innerhalb von drei Jahren fast eine Milliarde Streams und zwei Albumveröffentlichungen generiert.

Zu Beginn des nächsten Kapitels ihrer musikalischen Evolution landeten Matthew und David mit ihrem Produzenten, Co-Autor und kreativen Partner Dwight Baker im vergangenen November wieder in ihrer Heimatstadt Austin, Texas. Und über einen fieberhaften Zeitraum von 21 Tagen entstand ihr kommenden Albums, Can You Feel The Sun (VÖ: 30. Oktober über 2B Recordings / BMG). „Wir haben letzten Sommer mit Dwight angefangen, neue Musik aufzunehmen, obwohl unser zweites Album gerade veröffentlicht worden war“, sagt Matthew Brue. „Ich fühlte mich inspiriert, nachdem ich von unseren ersten europäischen Shows in einigen der schönsten Städte der Welt zurückkam und unsere Musik über den Ozean hinweg so positiv angekommen wurde, was unglaublich surreal war. Ich begann sofort, neue Demos zu schreiben und die vielen Gefühle zu erfassen, die mit dem Leben deiner eigenen Träume einhergehen.“ David Butler fügt hinzu: „Wir wollten Musik zu unseren eigenen Bedingungen machen, getrennt und unabhängig von Label-Terminen oder dem Druck der Industrie. Wir waren die Einzigen, die wir beeindrucken wollten.“

Die Band begann mit einer Reihe von Demos, die sie schließlich zu einem kompletten und abgeschlossenen Album entwickelten. „Wir arbeiteten, bis wir uns fertig fühlten und eines Tages aufwachten und wussten, dass wir ein fertiges Album hatten“, sagt David. „Schon von Anfang an wusste ich, dass „Can You Feel the Sun“ einer der besten Songs war, die wir je geschrieben hatten und dass wir etwas Besonderes hatten.“

MISSIO war schon immer eine Band, die für ihre nachdenklichen Texte, ihre rohen Emotionen, aber auch für ihren reinen und unverfälschten Spaß bekannt ist. Tracks wie Wolves, Hoodie Up, Cry Baby (feat. Paul Wall), Vagabund (feat. Esoteric of Czarface) und Roman Empire mögen die Fans unglaublich in Aufregung versetzen, aber Lieder wie Don’t Forget to Open Your Eyes, We All Burn to the Ground und der Titeltrack Can You Feel the Sun schimmern mit einer introspektiven Einsicht, die jetzt in einer von einer Pandemie heimgesuchten Welt eine noch tiefere Bedeutung bekommt. „Bei einem Song wie Don’t Forget to Open Your Eyes weiß ich ehrlich gesagt nicht, woher dieser Text stammt“, sagt Matthew. „Ich hatte mir nie die Zeit genommen, den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang zu betrachten, und irgendwie hat mir dieses Lied geholfen, mich selbst zu heilen, wenn ich mit Angst oder Depressionen überlastet bin. Der Song beweist weiterhin, dass die Botschaft größer ist als wir selbst“.

David fügt hinzu: „Der Grund, warum wir Musik machen und veröffentlichen, ist, weil wir den den Entstehungsprozess lieben. Songs für sich selbst schreiben zu können, muss an sich eine eigene Belohnung sein, auch wenn wir hoffen, bald wieder vor einem Publikum zu spielen. Bis dahin hoffen wir, durch unsere Musik und Texte die Menschen zu ermutigen, Fragen zu stellen und ihren Geist zu öffnen.“ MISSIO sind als Headliner und als Support für MUSE, 30 Seconds to Mars, Yungblud und K. Flay durch die USA getourt. Das Duo trat auch auf großen Festivals wie Lollapalooza, Austin City Limits, Firefly, Hangout, Bottle Rock und Voodoo Fest auf. Im Rahmen einer größeren Europatournee feierten sie im Mai 2019 ihr (ausverkauftes) Live-Debüt in Großbritannien im Londoner Old Blue Last. Ihre energiegeladenen Live-Auftritte und maßgeschneiderten Lichtshows heben sie von ihren Mitbewerbern ab.

MISSIO kehrten Anfang März 2020 zurück, um eine zweite ausverkaufte UK-Show im Londoner Colours zu spielen, aber die zweite Hälfte der Europatournee musste abgesagt werden. Die Band wurde um 2 Uhr morgens beim Überqueren der tschechischen Grenze aus dem Tour-Bus gezogen, so dass Männer in Schutzanzügen ihre Körpertemperaturen überprüfen konnten, um sicherzustellen, dass die Band kein COVID-19 hatte. Sie flogen am letzten Tag vor der Schließung der US-Grenzen nach Hause. Unabhängig davon, dass die Band den Rest des Jahres nicht touren konnte, haben sie beschlossen, ihre neue Musik zu veröffentlichen.
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Quelle: BMG Rights Management
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Madame Grimaud, welche Farbe hat die Musik auf Ihrem neuen Album? 

Hélène Grimaud: Sie fragen das wahrscheinlich wegen meiner Synästhesie. Also: D-Moll ist immer blau für mich und c-Moll immer schwarz. Ganz unabhängig davon, ob ich das 2. Klavierkonzert von Rachmaninoff höre oder die Piano Sonata No. 14 von Mozart. Auf diesem Album ist also Schwarz und Blau. Und durch die Silvestrov-Stücke gibt es auch eine ganze Menge Grün und Gold.

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Apropos Moll, wie verbringen Sie den Lockdown in den USA?

Hélène Grimaud: Ich habe versucht, einfach mal zu sein. Aber das ist schwierig, denn es gibt diese gefühlte Angst vor dem Unbekannten und die Frustration darüber, nicht vorwärts zu kommen. Oder nicht in Gesellschaft sein zu können, was doch so zentral ist für den Menschen. Das Gefühl, dass die Zeit still steht, hatte seinen Charme. Doch dann kam das schlechte Gewissen, weil es für andere so viel Leid bedeutet.

Welchen Komponisten bevorzugen Sie in solchen Zeiten?

Hélène Grimaud: Bach. Immer Bach. Es gibt etwas bei ihm, in dem ich besonders in schweren Zeiten Trost finde. Diese Musik hat überhaupt keine Leichtigkeit in sich und kein Glück, aber ich denke, sie hilft, in Verbindung mit sich selbst zu bleiben. Bachs Musik ist unglaublich demütig. Sie führt immer wieder zu der Erkenntnis, dass man nur ein winziger Teil des Ganzen ist.

Es muss das erste Mal seit sehr vielen Jahren sein, dass Sie nicht reisen.

Hélène Grimaud: Ja, und ich hasse es, wenn mir gesagt wird, was ich tun kann und was nicht.

Aber Sie haben nun mehr Zeit für Ihre Wölfe im
Wolf Conservation Center, das sie aufgebaut haben.

Hélène Grimaud: Und für die Hunde, für die Pferde, für alle Tiere. Aber es ist eben schwierig, wenn man Familie in Europa hat und sie nicht besuchen kann. Wir müssen an der Fähigkeit arbeiten, an zwei Orten gleichzeitig sein zu können.

Auf Ihrem neuen Album haben Sie zumindest schon mal zwei Künstler kombiniert, Mozart und Valentin Silvestrov, wie kam es dazu?

Hélène Grimaud: Mozart ist ein Eckpfeiler für jeden Musiker. Er taucht auch bei mir immer wieder auf. Er hat nur ein paar Stücke in c-Moll geschrieben, aber mit diesen Stücken verbringe ich besonders gerne Zeit. Mozarts Musik wird oft als „Musik der Engel“ beschrieben. Und wenn man seine Musik als Verbindung zu etwas versteht, das jenseits unserer unmittelbaren Welt liegt, dann spricht Silvestrovs Musik wohl direkt aus dieser anderen Welt.

Wie würden Sie Ihre persönliche Note auf dem Album beschreiben?

Hélène Grimaud: Ich glaube nicht, dass ich das beurteilen kann. Man könnte sagen, dass das Camerata Salzburg eine gewisse Vitalität reinbringt, durch seine Energie und den Elan. Der Rest ist sehr persönlich. Wenn Musiker in ihrem Spiel nicht ihre Persönlichkeit einfließen lassen, warum sollten Sie sich dann überhaupt die Mühe machen, zu musizieren? Und warum sollte es dann irgendjemanden interessieren? Wer auf eine vorhersehbare Weise spielt, hat das Material schon verraten. Das Wesen dessen, was die Musik hat entstehen lassen, ist etwas Spirituelles, das von einem Ort kommt, der jenseits unserer Welt liegt.

Denken Sie eigentlich bei der derzeitigen politischen Situation in den USA
manchmal daran, nach Europa zurückzukehren?

Hélène Grimaud: Das ist ein sehr umfangreiches Thema. Aber die Antwort ist: Nein. Denn wer schon in jungen Jahren auf Reisen geht und sein Zuhause verlässt, kann meines Erachtens nicht mehr an nur einem Ort leben. Gerade brauche ich diesen Kontrapunkt. Und Rassismus gibt es überall. Ich versuche die aktuellen Ereignisse nicht herunterzuspielen, daran muss gearbeitet werden. Aber vergessen wir nicht, was Amerika ist und wie es gegründet wurde. Es ist einfach, den ersten Stein zu werfen. Aber es ist immer eine gute Idee, erstmal vor der eigenen Haustür zu kehren. Doch wenn man – wie Amerika – vorgibt, der Anführer der freien Welt zu sein, sollte man bestimmte Standards einhalten. Und diese Standards werden in den USA momentan nicht eingehalten.
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Quelle: Deutsche Grammophon
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LINDA ist 28, Sängerin, Texterin und Komponistin, in Deutschland geboren, in Hongkong aufgewachsen, aber eigentlich immer und überall zu Hause. Ihr Dach überm Kopf sind hinreißende Melodien, mitreißende Rhythmen, lebensfrohe und nachdenkliche, feinfühlige und inspirierende Texte. LINDA steht in Flammen für Musik. Ihre Lieder brauchen kein Konstrukt, sie erzählt in entwaffnend-einnehmender Offenheit von sich. Und während man sich ihren Gedanken und Empfindungen hingeben will, spürt man plötzlich, dass sie auch über einen selbst singt. Ihren eigenen Sound hat LINDA längst gefunden. Der klingt so international wie sie seit ihrer Kindheit lebt. Pop? Yeah, yeah, yeah! Schlager? Kommt, so wie LINDA ihn versteht, überhaupt nicht banal rüber. LINDA singt Lieder auf Deutsch, weil es ihre Muttersprache ist. Ihrer eigenen Erzählweise bleibt sie dabei unbedingt treu.

LINDA & Sasha: Vor einigen Jahren brachte ihre Tante den Sänger Sasha als neuen Freund mit nach Hause. Linda und Sasha sangen gemeinsam im Wohnzimmer, schrieben Songs zusammen und schlussendlich trat Linda auf Sashas Tour auf, sang jeden Abend ein Duett mit ihm und performte zudem weitere fünf Songs pro Abend.

Besser hätte ich all das gar nicht zum ersten Mal erleben können. Sascha hat mir Sicherheit gegeben und er hat mich angefixt.“ Und sie konnte in diesem kalten Wasser viel lernen. Als einmal das Mikrofon ausfiel, schnappte sie sich kurzerhand sein: „Man kann auf der Bühne nur gewinnen, wenn man das Beste daraus macht und auch bei Fehlern einfach lacht.

Mit ihrer Debütsingle „Laserstrahlen“ entführt LINDA – mit einem großen 80er-Jahre Augenzwinkern – in eine andere Welt, in eine Welt, in der Traum und Wirklichkeit miteinander zu verschmelzen scheinen.

Sie singt von einem „Gefühl, so elektrisch – wie ein Special Effect!“ Elektrisierend, bebend, schwerelos.
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Quelle: Starwatch Entertainment
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Heute präsentiert der mit Platin ausgezeichnete, Independent Sänger, Songwriter, Produzent und Popvisionär Lauv seine neue Single “Fake”, für die er sich den aufstrebenden Superstar Conan Gray ins Boot geholt hat. Apple Musics New Music Daily-Playlist hat die allererste Kollaboration in Conans Karriere schon geknackt. Im Musikvideo von Regisseur Jason Lester (Madison Beer, Galantis, Quinn XCII) können wir beobachten, wie Lauv und Conan auf einem Trip durch zunehmend überwältigende Situationen aus dem Leben eines Popstars um Authentizität kämpfen. US-Premiere feiert das Video auf MTV Live, mtvU und am Times Square Viacom Billboard.

Lauv erzählt: “Wir schrieben Fake direkt bei unserem ersten Treffen und es ist einer meiner absoluten Lieblingssongs. Ich hoffe, Euch gefällt er auch!

Conan fügt hinzu: “Fake entstand, als Lauv und ich einfach nur zusammensaßen und über ein paar heuchlerische Leute ablästerten. Jeder kennt solche Leute, die das eine sagen und das andere tun und ständig falsche Gerüchte über ihre Freunde streuen. Wir wollten einen spaßigen Song schreiben, den man einfach um Auto mitsingen kann, um es diesen Leuten heimzuzahlen.“

Letzten Samstag präsentierte Lauv zusammen mit seiner Blue Boy Foundation Breaking Modern Loneliness: Conversations on Mental Health . Diese Reihe virtueller Diskussionen wurde anlässlich des World Mental Health Day am 10. Oktober gelauncht, um das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu stärken. Die Diskussionspanels waren international besetzt. Moderiert wurden sie von Vertretern aktiver Organisationen, die sich für psychische Gesundheit und damit verbundene Bedürfnisse in der Gesellschaft einsetzen, darunter zum Beispiel The Minds Foundation, Jack.org und Ad Council.

Diesen Sommer überraschte Lauv alle mit der unerwarteten Veröffentlichung seiner Without You EP mit vier während des Lockdowns in Zusammenarbeit mit Amy Allen (Halsey, Selena Gomez), DallasK (Fifth Harmony), Johnny Simpson (Christina Aguilera, Ava Max) und anderen entstandenen Tracks. Gleichzeitig präsentierte er auch das während der Quarantäne entstandene Video zu den Tracks “Dishes” (HIER) und “Lose Somebody” (HIER). Seit ihrer Veröffentlichung wurde die EP schon über 50 Millionen mal gestreamt.

Lauvs Debütalbum ~how i’m feeling~ war schon bei seiner Veröffentlichung im März dieses Jahres in 10 Ländern in den Top 20, darunter #9 in Großbritannien und #5 in Australien. Mehr als 2 Milliarden Streams konnte das Album bis heute verzeichnen.
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Quelle: DPR
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Der neue Song „One World, One Prayer“ von The Wailers ist ein kraftvolles Stück, das sich auf Einheit, Liebe, Zusammengehörigkeit und Integration jenseits kultureller Unterschiede konzentriert. Es ruft grad in diesen von Corona und Despoten bestimmten Zeiten dazu auf, „One World“ durch „One Prayer“ zu vereinen. Der Zusammenhalt untereinander war selten nötiger als er aktuell ist.

Die ikonischen und legendären „Wailers“ lassen ihre musikalische Welt mit dem internationalen Titanen „Farruko“ und dem jamaikanischen Superstar „Shaggy“ kollidieren und erschaffen mit ihren Reggae Wurzeln einem Song, der den Rhythmus Jamaikas mit den angesagten, modernen Klängen des lateinamerikanischen Urban Sounds vermischt.

Der mitreißende Groove von „One World, One Prayer“ erhielt zudem vom Produzenten und 19-fachen Grammy-Gewinner Emilio Estefan den passenden Feinschliff.
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Nicht viele Bands können den Status einer echten Legende für sich beanspruchen. The Wailers können jedoch bequem ihren Platz in der Musikgeschichte beanspruchen. Edelsteine der Kultur; Rebellenherzen mit tapferen Seelen, die den Geist des Reggaes verkörpern, der die Ära der 70er Jahre prägte und bis heute kaum an Bedeutung verloren hat. Aston Barrett Jr., selbst Reggae-Adel als Sohn des unbändigen “ Familyman „, trägt jetzt die Flamme für The Wailers.

Aston Barrett Jr. wurde in Kingston, Jamaika, geboren und ist der Sohn von Aston „Familyman“ Barrett, der Bassist von Bob Marley und Bandleader von The Wailers war.  Er ist auch der Neffe des Schlagzeugers Carlton „Carly“ Barrett und Enkel des verstorbenen Joe Higgs (Mentor von Bob Marley).  Er wuchs in einer gemischten Familie auf, die zum Teil aus Rasta und Christen bestand, wobei seine Mutter ihn ermutigte, Spiritualität zu studieren, um einen starken Sinn für richtig und falsch zu entwickeln.  Wenn er darüber nachdenkt, dass Musik ein zentraler Bestandteil des Haushalts war, sagt er: „Ich habe ein Ohr für Musik.  Musik liegt mir im Blut.  Ich bin für die Musik geboren und lebe für die Musik„.

Bob Marley and the Wailers haben zwischen 1972 und 1981 gemeinsam aufgenommen, getourt und Geschichte geschrieben. Es war Bob Marley selbst, der darum bat, dass die Wailers zusammenbleiben sollten. Heute sind es legitime Mitglieder, Kinder von Legenden und eine Vielzahl von immens talentierten Musikern, die die Mission weiterführen. Der bereits erwähnte Aston Barrett Jr. liefert verblüffende Anklänge an das eintrommelnde Geräusch seines Onkels (Carlton „Carly“ Barrett). Der Gitarrist Donald Kinsey wird von Wendel ‚Junior Jazz‘ Ferraro begleitet, der diese klassische klangliche Identität prägt. Josh David Barrett erreicht das scheinbar Unmögliche, indem er selbstbewusst in die Fußstapfen von Bob Marley tritt und einen wirklich exzellenten Lead-Gesang liefert. Owen ‚Dreadie‘ Reid (Julian Marley’s Uprising Band und ehemaliger Schüler von ‚Familyman‘) und Andres Lopez (Albrosie, Lutan Fyah) fügen einer unglaublichen Besetzung noch mehr Qualität hinzu, zu der auch die jüngste der frühesten Formation der Wailers, Tyrone Downie, Saxophonist Glen Dacosta und Dennis Thompson, der Ingenieur, der von den Anfängen der Band an dabei war, gehören. Shema McGregor, Tochter der I-Three-Sängerin Judy Mowatt und des Reggae-Pioniers Freddie McGregor, wird von Anne-Marie Thompson (einer Gospel-Sängerin mit überwältigendem Können) begleitet, die zusammen die geschmeidigsten Backing Vocals einbringen und zu diesem einzigartigen Schmelztiegel beitragen. Klassisch und aufregend frisch zugleich.

Barrett Jr. hat seine Erfahrung genutzt, um die Leitung der Band zu übernehmen, wobei sein Vater, der weiterhin ein wichtiger Teil der Formation ist, ihn drängte, diese Position zu übernehmen, damit das Vermächtnis der Band bis in die nächste Generation hinein gedeihen kann.

Die Musik von The Wailers steht für Frieden, Liebe und Einheit, das ist es, was ich am Leben erhalten möchte„, sagt er.  Wie wichtig es ist, dem Stil treu zu bleiben, fügt er hinzu: „Ich verstehe den Sound der neuen Generation, aber ich spiele eher Bass wie mein Vater ihn populär gemacht hat“.

The Wailers sind ensprechend auch Bewahrer, die Essenz der Rebellion der 70er Jahre, der wahre Geist des Reggaes wohnt ihnen inne, dargeboten von den Menschen, die halfen, den die Epoche bestimmenden Sound zu schmieden, und von denen, die unter ihrer Vormundschaft aufgewachsen sind. Living Legends, Reggae Royalty, die die Flamme tragen. Wenn The Wailers kommen, wenn The Wailers ihren neuen Titel „One World, One Prayer“ präsentieren, können auch wir Teil des Vermächtnisses sein, wir müssen nur ihre Botschaft aufnehmen.
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Quelle: Sony Music
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.................Wir bedanken uns bei We Share A Lot für die Kooperation!

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Ihr möchtet einen dieser tollen Preise gewinnen? Nichts leichter als das!

Mitmachen ist ganz leicht:  Formular ausfüllen, uns mitteilen
welchen Preis ihr gerne gewinnen möchtet und absenden. Fertig!

Wir wünschen Euch viel Glück!

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BEENDET

Teilnahmeschluß ist der 13.12.2020 – 06:59 Uhr | Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Die Gewinner werden nach Ablauf des Gewinnspiels von uns per E-mail benachrichtigt!
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Teilnahmebedingungen

 (1) Teilnehmen darf jeder mit festem Wohnsitz innerhalb Europas.

(2) Teilnahmen werden ausschließlich über das von uns auf der Seite zur Verfügung gestellte
Formular akzeptiert. Massenteilnahmen über etwaige Gewinnspielunternehmen sind ungültig.

(3) Mehrfacheinsendungen führen zum Teilnahmeausschluss.
Eine Einsendung pro Person!

(4) Adressangaben werden nicht an Dritte weitergegeben.
Personenbezogene Daten werden nach Beendigung der Gewinnspiele komplett gelöscht.
Es werden keinerlei Daten gespeichert!

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