Adventskalender 2019 | Türchen Nr. 16

16. Dezember 2019

.
Hinter Türchen Nummer 16 verbirgt sich:

2x je eine CD
„Saudade“ von KEØMA

2x je eine CD
„I know where Silence lives“ von Lucas Laufen

2x je eine CD
„Benoby“ von Benoby

1x eine limitierte Fan-Box
„Was bleibt“ von Madeline Juno

2x je eine CD
„Wiedergeburt“ von Adi Amati

2x je eine CD
„Roads – Volume 1“ von Thylacine

2x je eine CD
„Songs of Loss“ von A Permanent Shadow

1x eine CD
„Higher than High“ von Onejiru

1x eine CD
„Lovestory“ von Fettes Brot

1x eine CD
„Fuel“ von Sarajane

1x eine CD
„25Live@25“ von Skunk Anansie

1x eine CD
„Filter“ von Tim Bendzko

1x eine CD
„Artemis“ von Lindsey Stirling
und ein Buch
„Ich war der einzige Pirat auf der Party: Autobiografie“
von Lindsey Stirling

1x eine CD
„Naive“ von Andy Grammer

1x eine CD
„Halb 4“ von Jenniffer Kae

1x eine CD
„Ceinture Noire (Transcendance)“ von Maître Gims

1x eine CD
„Sticker on my Suitcase“ von Alle Farben
.


.
Im Frühsommer war es soweit. Das Indie-Pop Duo KEØMA veröffentlicht das lang ersehnte Nachfolgewerk ihres selbstbetitelten Debütalbums aus 2016. Dabei geht es auf „Saudade“ weniger düster — vielmehr optimistisch in die Zukunft blickend zu. Auf der unter anderem vom Brit Pop inspirierten Platte reflektiert Klopfer in seinen Lyrics aber auch persönliche Sehnsüchte, die von der musikalischen Produzentin Frankie in einen einzigartig sonnigen Reiseflair umgesetzt wurde.

KEØMA, das sind die in Berlin lebende australische Multi Instrumentalistin und Produzentin Kat Frankie sowie der Wahlkölner Singer-Songwriter Chris Klopfer. Sie ist spätestens seit Bad Behaviour aus dem letzten Jahr eine der wichtigsten Protagonistinnen der deutschen Musikszene und verzaubert mit einzigartigem Folk und souligem Chamber-Pop. Er kommt aus der Welt des Indie und schreibt neben seinen englischen Titeln auch auf Deutsch, u.A. mit Gisbert zu Knyphausen oder Moritz Krämer.

„Saudade“ beschreibt vor Allem ein besonderes Lebensgefühl, welches sich aus leichtfüßiger Abenteuerlust und melancholisch angehauchter, aber im Kern stets positiver Voraussicht offenbart. Nachdem bereits die erste Singleauskopplung „Lovers“ eben jenen Wanderlust-artigen Roadtrip Faktor inne hatte und man sich beim Hören bereits in einem Cabrio Richtung Sonne fahren sah, ist „King of Scotland“ als Hommage an die Shakespeare Tragödie Macbeth zu verstehen. Die Schuld eines Mordes im Rücken sinnieren die beiden Künstler über einen sehr eigenen, vom Afro Pop und Bossa Nova inspirierten Soundteppich.

„Daydrinking“ richtet sich dann an alle diejenigen die gerne auch manchen Tag in glückseligem Rauschzustand verbringen, während die musikalische, dem Beach House entnommene Umsetzung jenen brilliant unterstreicht. Dabei geht es in „Wasteland“ inhaltlich in dunklere Gefilde, wenn Klopfer sich eindringliche Gedanken über vermisste Jugendliche macht — ein Thema, welches sich ihm während seinen Berliner Zeiten immer wieder umgetrieben hatte.

„Rich Man“ richtet sich einfühlsam an diejenigen, die sich nach der einen Liebe sehnen und handelt von einer dieser voller Sehnsucht erbetenen Begegnungen im Leben, die es nur zu selten gibt. Von einer unerfüllten Liebe, die so nah und doch so fern zu sein scheint. „Don’t let me love you“ ist schließlich eine fiktive Meditation über eine amerikanische Kleinstadtidylle, die jedoch ihre Abgründe offenbart, wenn man tiefer gräbt. Das Werk und der Tod von Mac Miller inspirierten Klopfer zu der Brit Pop-Rock Hymne „C’mon“, während der Titeltrack des Albums „Saudade“ ein Roadtrip Ohrwurm à la Bruce Springsteen ist.

„Young“ appelliert folgend an die ewige Jugend unseres Entdeckergeists, bis „Conversations“ im Rahmen eines Kriegsszenarios die ehrlichsten und ursprünglichsten Emotionen der Soldaten an der Front beleuchtet: Heimweh und die Sehnsucht nach der wahren Liebe. Zuletzt rundet das Duett „Hawkins“ den Longplayer ruhig und behütet ab. Als wollten uns die beiden sagen, dass alles gut wird, auch wenn man noch nicht weiß wie und wann.

Für die im Zuge der Single-VÖs veröffentlichten Musikvideos waren die beiden Musiker in Europa unterwegs und unterstrichen damit den internationalen Kontext ihrer Musik. So drückt das Duo damit seinen unerfüllten Wunsch nach einem emotionalen Zuhause aus, welches wir wohl alle suchen.

Mit dem am 07. Juni über Embassy of Music erschienenen Longplayer „Saudade“ liefern KEØMA elf Titel die sich zwischen heiterem Gemüt und leicht nachdenklichem Midtempo ansiedeln. So kann das Werk mit Sicherheit als Weiterentwicklung gesehen werden und macht bereits jetzt Lust auf mehr.
.

Quelle: Embassy of Music
.


.
Der australische Singer Songwriter und Wahlberliner Lucas Laufen veröffentlicht mit „I Know Where Silence Lives“ seine zweite Single aus dem am 06. Dezember erscheinenden gleichnamigen Album. Mit intimen Melodien und einem zarten Säuseln nimmt uns Lucas Laufen mit an einen Ort, an dem wir unsere innere Stille finden und dem ewigen Lärm unserer Gedanken entkommen können.

Die Idee des Songs entstand ursprünglich, als Lucas auf einem Vogelbeobachtungsturm an der Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland stand und auf das Meer blickte: „Es war das erste mal seit Monaten, dass ich den Ozean sah und ich dachte mir: An diesem Ort lebt die Stille! Der Wind war sehr stark, sodass es in dem Moment eigentlich gar nicht so leise war. Aber ich fühlte mich sofort zuhause — alleine, umgeben von der salzigen Luft. Die Stille bezieht sich also mehr auf ein Gefühl des inneren Friedens, als auf die akustische Stille selbst.

Von diesem Gedanken ausgehend, strickte Lucas die Story mit persönlichen Details aus seinen zwischenmenschlichen Beziehungen weiter. Er erinnerte sich an seine Kindheit in Australien und daran, wie sein Vater immer früh morgens aufstand, um einen ruhigen Platz zu finden an dem er innehalten konnte, bevor der Rest der Welt die Augen aufmachte. „Ich sehe ihn noch heute alleine hinunter zum Strand laufen und ich verstand nie genau warum er dies tat. Erst mit dem Schreiben dieses Songs begriff ich es in Gänze und lernte, diese Momente der Stille ebenfalls zu schätzen. Das Komponieren des Songs zog sich über ein Jahr hin, was sehr unüblich für mich ist. Normalerweise ziehe ich es vor, ein Gefühl an Ort und Stelle in Musik zu verwandeln, da der Song sonst seine Bedeutung verliert, wenn man jenes Gefühl über die Zeit dahinziehen lässt. Es war also mein Versuch, sein Leben und seine Art besser erfassen zu können. So fand ich heraus, dass wir uns sehr ähnlich sind und das dient mir jetzt auch als Anker, wenn ich einmal nicht weiß, wie es weiter gehen soll.
.

Quelle: Embassy of Music
.


.
Benoby (bürgerlich Robert Wroblewski) ist kein gewöhnlicher Singer-Songwriter. Er vereint sein Können als Popmusik-Komponist und Texter mit den Hiphop-Skills seiner Jugend – und das auf eine ganz eigene, intime und zugleich offensiv-sympathische Art. Neben seinen Eigenkompositionen ist er auch erfolgreicher Autor für andere Künstler. So schrieb er z.B. die Single „Nur mit dir“ für Helene Fischer. Der Song erreichte sofort Goldstatus.

Seine Debütsingle „Mein fünftes Element“ war mehr als nur ein Achtungserfolg und erreichte über Nacht mehr als 200.000 Streams. Im Februar 2018 erschien dann endlich sein Debütalbum mit gleichnamigem Titel. Fast jeder Song des Albums wurde mit einem Video veröffentlicht, womit Benoby seine Vielseitigkeit und Kreativität unter Beweis stellte. In diesem Zeitraum ging er als musikalischer Gast und Support mit Adel Tawil auf Tour. Er begeisterte über 150.000 Zuschauer mit seinem Talent und seiner Musikalität. Benobys Publikum wuchs immer weiter an. Die logische Konsequenz war die erste eigene ausverkaufte Clubtour im Frühjahr 2019. Die Fans konnten endlich „ihren“ Benoby hautnah in voller Länge genießen.

Als rastloser Musiker hält Benoby in jeder freien Minute Songskizzen fest und schreibt regelmäßig neue Songs. Sein zweites Album lässt daher nicht lange auf sich warten und erscheint im Herbst 2019. Auf diesem Album wird Benoby noch ehrlicher und direkter. Er singt offen über seine Hoffnungen und Abgründe, über Fehler und Erfolge. Aufrichtig, so wie er als Künstler und Mensch ist. Deswegen heißt das Album schlichtweg: „Benoby“.

Das Thema Mobbing hat ihn schon immer beschäftigt. In der Schulzeit hat er selbst Erfahrungen damit gemacht. Mitschüler, aber auch Lehrer hatten ihn oft auf dem Kieker, und das nur wegen Äußerlichkeiten und einem leicht polnischen Akzent. Sein Song „Lass sie kommen“ ist Benobys Antwort auf diese unsäglichen Zustände, die durch das Internet und Cybermobbing heute noch ganz neue Dimensionen angenommen haben. Er plädiert für Zusammenhalt und möchte den Betroffenen die Hand reichen: „Mit dem Song möchte ich zeigen, dass man sich gerade in so einer Situation immer alleine fühlt, es aber garantiert nicht ist.

Es kam der Moment, an dem er nicht mehr einsteckte und klein beigab, sondern den Mund aufmachte und sich wehrte. Er lernte neue Freunde kennen und mit ihnen das Gefühl echter Freundschaft und Loyalität. Diese Zeit des Erwachsenwerdens hatte natürlich Licht- und Schattenseiten. Einerseits hatte man gemeinsam viel Spaß, trank und freestylte zu Hiphop Beats. Andererseits hatte man aber auch Stress mit anderen, hielt dann zusammen und stand füreinander ein. „Ich hätte nie einen Freund hängen lassen. Für uns war es selbstverständlich immer füreinander da zu sein. Dieses Gefühl des kompromisslosen Zusammenhalts findet man in meinen Songs und inzwischen auch bei meiner Fanbase, was mich richtig glücklich macht“, meint Benoby.

Diese intensive Zeit hinterließ auch Spuren bei seinen Eltern und im Verhältnis zu ihnen. Spätestens als Benoby sich auf der Rückbank eines Polizeiautos wiederfand, wurde ihm die Tragweite seiner Aktionen bewusst. Plötzlich verstand er die Sorgen, Enttäuschungen und Bemühungen seiner Eltern. Die Konsequenzen seines Handelns betrafen nicht nur ihn allein. Demut, Respekt und Dankbarkeit waren die Lehren aus dieser Zeit. Genau diese Gefühle werden konkret und sehr ehrlich im Song „Papa“ besungen.

Trotz der prägenden Erfahrungen in Kindheit und Jugend, machte er sein Abitur und zog aus. Er hoffte, als Student sein Glück zu finden. Nach zwei abgebrochenen Studiengängen in Passau und Köln, landete er in Wien. Inspiriert vom musikalischen Geist der Stadt nahm Benoby seine erste Klavierstunde. Bis dahin hatte er sich alles selbst beigebracht. Zu dieser Zeit beflügelten ihn vor allem klassische Musik und Jazz. Das Studium brach er erneut ab und reiste stattdessen nach Florenz, um dort seinen ersten eigenen Song zu schreiben, ganz ohne fremde Hilfe.

Die vielen Eindrücke, die verschiedenen Städte und Kulturen, die unterschiedlichen Menschen – all das motivierte Benoby noch mehr Musik zu machen.
.

Nächste Station war dann Berlin. Durch einen Zufall landete er in seinem jetzigen Wohnort. Sofort spürte er die Energie der Stadt, die angenehme Unberechenbarkeit der Menschen und kreativen Möglichkeiten für seine Musik. Auf seinem neuen Album hat er der Stadt deshalb einen Song gewidmet: „SMKNB“ steht für „Schick meine Koffer nach Berlin“. Benoby beschreibt die Stadt mit den folgenden Worten: „So viele Ideen, in so vielen Köpfen. Jedes Klischee, neben jeder Ausnahme. Eine verträumte Stadt in Hektik. Anonymität, wenn man sie will.

In Berlin lernte Benoby seine früheren Jugendidole kennen, hing Backstage genauso, wie im Studio mit ihnen ab. Das zeigte ihm: Nichts ist unmöglich! In Berlin schaffte es Benoby sogar in die Kinos, und zwar mit dem Soundtrack für den Underground Graffiti-Film „Blaues Licht“. Bei dieser Zusammenarbeit lernte er Rocco und seine Brüder kennen. Die Crew rund um Rocco hat auch das neue Artwork für Benobys Album designt und war am Video zur ersten Single „Du nur Du“ beteiligt.

Der legendäre Platinproduzent Jan van der Toorn (Capital Bra, Samy Deluxe, Michael Buble, Nena, uvm.) veredelte die Songs mit einem eigenen neuen Sound. Er hat Benoby in jeder Phase des Produktionsprozesses einbezogen, ihm zugehört und sich entfalten lassen. Das Ergebnis ist ein ehrlicher Künstler mit ehrlichen Songs und einer straighten Produktion.
.

Quelle: Embassy of Music
.


.
Wie die Singles AUTOMATISCH, BORDERLINE und GIB DOCH NACH, ist das neue Album WAS BLEIBT ganz anders als man denkt: Es schlägt Haken, macht uns was vor, streut Salz in die Wunden, öffnet Geheimtüren und fängt uns im letzten Moment auf. Es überführt uns mit Drama, überrumpelt uns mit der Wahrheit und stellt Fragen, auf die es keine Antworten hat. Es ist ein eher philosophisches Album, auf dem sich Maddy knallhart mit sich selbst auseinandersetzt und ein üppiges Labyrinth, in dem sich jeder seinen eigenen Ausgang suchen kann. – WAS BLEIBT ist, wie gute Musik sein sollte: Man kann tanzen, ganz bei sich sein und den Kopf angeschaltet lassen.

In Musik getaucht hat Maddy das alles erneut mit Oliver Som, der sich schon auf den letzten Releases als perfekter Writing- und Producing-Partner herausgestellt hat. Gemeinsam und gänzlich unabhängig bauen sie ihre markante Soundwelt aus verspieltem Elektro und souveränem Pop um weitere Umlaufbahnen aus und aktualisieren ihre Kompositionen um das, was sie jetzt gerade inspiriert. Mit noch mehr Freiheit, noch mehr Selbstvertrauen und jeder Menge doppelten Böden. WAS BLEIBT, fragt sich MADELINE JUNO.

Ihr letztes Album „DNA“ (2017) hat bis dato stattliche 16 Millionen und die EP „Waldbrand“ (2016) über 7 Millionen Streams verzeichnet und die Akustikclip-Trilogie aus „Schatten ohne Licht“, „Ohne Kleider“ und „Phantomschmerz“ haben auf YouTube mittlerweile über 7,5 Millionen Fans gesehen. Der heimliche Hit des Albums, „Schatten ohne Licht“, hat außerdem auf TikTok (Ex-Musically) knapp 45.000 User zu eigenen Videos inspiriert.
.

Quelle: Embassy of Music
.


.
Es gibt Musiker, die einfach nur Afro-Beats reproduzieren, und es gibt Adi Amati. Mit ihrem am 31. Mai erschienenen Album „Wiedergeburt“ zeigt die gebürtige Kielerin mit ghanaischen Wurzeln, was es heißt, „Original Afrobeat“ zu produzieren – sprich nicht nur afrikanische Sounds für sich zu beanspruchen, sondern durch die Arbeit mit Musikern aus Ländern wie Ghana, Angola oder Senegal die afrikanische Kunst vollends in die Musik zu tragen und zu zelebrieren.

Wie’s geht, zeigt jetzt ebenfalls das neue Video zur euphorischen Singleauskopplung „Odo na ehia (Love Matters)“ feat. Abochi – ein wunderbar lebensbejahender Song, über das schönste Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können: pure Liebe vergeben. Geschickt kombiniert der Song treibende Afro-Beats mit souligen Vocals und einer wichtigen Message: Respect peace and love! Und vor allem: Love all – no matter if black or white!

Entstanden sind die herzerwärmenden Aufnahmen in Ghana mit Afrosinek, traditionellen afrikanischen Tänzern und befreundeten Musikern. Schöner, ausgelassener und ehrlicher könnte man nicht für Liebe einstehen. Aber seht selbst.

Adi Amati wuchs in Kiel auf und lebt in Berlin. Beeinflusst durch ihren schamanischen Vater, dessen Soul- und Blues-Sammlung sowie seine Lebensphilosophie, fing sie mit 14 an, Texte zu schreiben. Parallel dazu baute sie sich ihr Homestudio auf, tourte mit Soul- und Funk-Bands und machte mit 17 eine Ausbildung im Bereich Musik-Management. Mit ihrem kommenden Album „Wiedergeburt“ kehrt sie nun zu ihren afrikanischen Wurzeln zurück.
.

Quelle: Adi Amati Music
.


.
Ihr könnt einmal quer durch Südamerika reisen
– oder Ihr hört Thylacine…

Na, Fernweh? Thylacine, dem französischen Electro-Wunderkind mit dem Saxofon, ging es genauso. Für sein zweites Album hat es den Soundtüftler (bürgerlich William Rezé) aus seinem gewohnten Umfeld herausgezogen – und zwar bis an das andere Ende der Welt: nach Argentinien. Für den passionierten Weltenbummler ein logischer Schritt, immerhin hat er bereits das 2015er-Album „Transsiberian“ auf einer wilden Tour von Moskau nach Vladivostok geschrieben.

Für alle anderen ist ein aufregendes Roadtrip-Album an der Schnittstelle von Funk, Electro und argentinischem Folk herausgekommen, das mit jedem Ton in ungeahnte Kulturen entführt.

Alles, was Thylacine dafür brauchte, war ein alter Airstream-Anhänger, Baujahr 1972, den er in ein mobiles Tonstudio verwandelt hat. Perfekt ausgerüstet ging es am Atlantik entlang durch Wüsten und Wälder bis nach Buenos Aires, immerzu auf der Suche nach neuen Inspirationen mit dem Studio-To-Go im Rücken.

Zurückgekommen ist er mit zehn hochinfektiösen Tracks, deren Einflüsse sich zu den ätherischen Melodien von Moderat, den sonnigen Vibes von Nicola Cruz und den gewaltigen Beats von Paul Kalkbrenner zurückverfolgen lassen. Macht am Ende vielschichtige Electronica, abgerundet mit Vocals von Julia Minkin (Kid Francescoli) und Clara Trucco (Femina), traditionellen argentinischen Melodien und Instrumentierungen sowie dem funky Saxofonspiel, das er seit dem sechsten Lebensjahr beherrscht.

Thylacine selbst sagt zu „Roads Vol.1“: „Ich wollte zu der Art von Musik zurück, die auf akustischen Sounds basiert.“ Mission accomplished – denn alles, was hier im Electro-Funk-Gewand zu hören ist, ist ursprünglich analog entstanden. Zusammengehalten werden alle Tracks von der Geschichte über eine spannungsgeladene Odyssee. So beschreibt der Titel „The Roads“ den hochtickenden Meilenzähler, während „Santa Barbara“ an die Bewohner eines kleinen Dorfes in den Anden erinnert und „4500 m“ von einer unverhofften Nacht in der Wüste erzählt.

Drei Monate und zehntausende Kilometer später ist dieses Konzept-Album also bereit, seine Story mit der Welt zu teilen. Doch „Roads Vol.1” ist nur der Anfang: Thylacine will seine Reise fortführen. Mit dem gleichen Bus. Mit dem gleichen Studio. Mit neuen Abenteuern. In diesem Sinne: To be continued.
.

Quelle: Intuitive Records
.


.
– 45 Jahre, gebündelt in 45 Minuten. –

Das fasst Songs of Loss, das Debütalbum von A Permanent Shadow, ziemlich gut zusammen. Der Bandname ist zugleich eine Referenz auf die vom Sonnenlicht unberührten Bereiche des Mondes, die Folgen eines Atomunglücks sowie Merkmale auf der menschlichen Haut. Für den 45-jährigen Sänger und Gründer der Band, CP Fletcher, steht der Name für Melancholie, Nostalgie und andere, düstere Empfindungen des menschlichen Lebens.

Die zehn Songs des Albums nehmen uns mit auf eine musikalische Reise durch das Leben ihres Schöpfers. Textlich porträtiert die Platte das Leben von Persönlichkeiten, die den Autoren auf unterschiedlichste Weise inspiriert haben. Manche stehen ihm sehr nah, manche sind Familie, andere fiktiv.

CP schlüpft für jeden Song in eine andere Rolle. Der Song Darkness wurde zum Beispiel aus dem Blickwinkel einer Mutter geschrieben, die in eine Tragödie verwickelt ist, während Let Me In die verzweifelten Versuche eines älteren Mannes, eine frühere Partnerin zurück zu gewinnen, behandelt. Unbekümmert ist dieses Album nicht, obwohl es darauf auch Hoffnungsschimmer gibt, so wie der „Carpe Fucking Diem“-Song Now.

Einzige Konstante bei A Permanent Shadow ist CP Fletcher, der sich für die Aufnahmen mit einer wechselnden Besetzung an Musikern und Produzenten umgeben hat. Als Schlagzeuger in einer Folge nicht-erfolgreicher Bands, hatte er irgendwann keine Lust mehr, sich die Rücken seiner Bandkollegen anzuschauen. CP wollte nicht länger auf den musikalischen Rücksitz verbannt sein, ohne wirklichen musikalischen Input geben zu können. Nach einer weiteren Phase in einer Band, die zu nichts führen sollte, entschied CP Fletcher: Genug ist genug!

Aus rudimentären musikalischen Ideen und Fragmenten schuf er ganze Songs. Manche von ihnen hatte er schon Jahrzehnte mit sich herum getragen. Andere wurden aus dem Stehgreif kreiert, nachdem er sich mit Albert Català zusammen getan hatte, einem klassisch ausgebildeten Pianisten, der CP half, die Demos in Form zu bringen. Das Album wurde über einen Zeitraum von mehreren Monaten vom Frühling bis zum Herbst 2018 in CPs Wahlheimat Barcelona aufgenommen. Die letzten Feinarbeiten im Studio übernahm der Produzent Valentín Nieto.

Erste Wege als Frontmann beschritt CP als er ein Lou Reed-Tributprojekt mit dem Namen The Magic and Loss Orchestra gründete. Seine Verehrung für den New Yorker Griesgram ist so groß, dass dieses Projekt durch eine Coverversion von Sword of Damocles  auch bei A Permanent Shadow wieder auftaucht. Das Lied erschien ursprünglich auf Reeds Album Magic and Loss und ist in überarbeiteter Form auf Songs of Loss wieder zu finden. Das Album beinhaltet außerdem eine Lesung von See the Lights von Simple Minds, ebenfalls Helden von CP. Beides passt nahtlos in das Überthema des Albums: Verlust und Reflexion.

Apropos Helden: Eine Ode an CPs größten Helden David Bowie ist das Herzstück des Albums. Sailor betrachtet den Einfluss von Bowie, nicht nur auf CP, sondern auf Generationen von Misfits, sowie die Auswirkungen seines frühzeitigen Ablebens. Songs of Loss beklagt aber nicht nur den Verlust geliebter Menschen. Das Album erforscht auch Themen wie Glaubensverlust, die Angst vor Einsamkeit und nachlassende Gesundheit.

Und dann ist da die Musik: Eine Post-Punk / Synthie-Pop Mischung aus alt und neu, irgendwo zwischen Iggy Pop, Gary Numan, Yellow Magic Orchestra, Nine Inch Nails, Editors, Interpol und Franz Ferdinand.

Songs from the heart. Songs of Loss by A Permanent Shadow.
.

Quelle: APE Music
.


.
Egal, ob eine Band in der Roten Flora im Hamburger Schanzenviertel hinter ihr steht oder ein 84-köpfiges Orchester im Konzertsaal: Wenn Onejiru ihre einzigartige Stimme erhebt, ist ihr die Aufmerksamkeit des Publikums sicher. Die Sängerin, die so unterschiedliche Räume zum Klingen bringen kann, nimmt die Hörer auf ihrem Album „Higher Than High“ in zwölf Songs mit auf eine musikalische Reise. Im Onejiru-Kosmos kommen Pop, Punk, Rock und „Afro“ – Einflüsse harmonisch zusammen. „Es ist diese Mischung verschiedener Welten, die mich ausmacht. Ich bin definitiv eine Popkünstlerin“, sagt Onejiru, die in Nairobi und Wanne-Eickel aufwuchs und in Hamburg lebt.

Die Texte auf „Higher Than High“ hat Onejiru ebenso geschrieben, wie schon die Lyrics für die „recomposed“-Werke des vielbeachteten Projekts „Ballet Jeunesse“, das klassische Musik einem jüngeren Publikum näher bringt. „Musik ist für mich ein Kommunikationsmedium“, sagt sie. „In einem Drei-Minuten-Popsong will ich meine Botschaft rüberbringen.“ Onejiru ist Diplomgeografin. Das erklärt die holistische Sichtweise, aus der viele Songs des Albums geschrieben wurden. „Als ob ich aus dem All auf die Erde schauen würde.“ So schildert sie in „Jerusalem“ eine Welt voller Missverständnisse, auf der die Menschen den Weg des Dialogs nicht finden können. „The Story Of My Life“  beschreibt nicht ohne Augenzwinkern ihre Reise aus Kenia nach Europa, wo man dem jungen Mädchen „Ami go Home“ zuruft. „Stop Foolin’“ ist ein Statement für Meinungsfreiheit und die Wichtigkeit, die Stimme zu erheben. Die Songs handeln davon, wie Musik die Welt heilen kann („Soul Food“), Menschen ihre eigene Agenda in den Mittelpunkt stellen („Balance“), aber auch von Verlust („Zouk“) und enttäuschter Freundschaft („No Place To Hide“).

Für musikalische Erdung sorgen vor allem die Gitarren, die stärker in den Vordergrund treten als auf Onejirus dub-lastigeren Album „Prophets Of Profit“. Unverkennbar punkige Akkorde steuert Matthias Arfmann bei, der ghanaische Gitarrist Hope Hormeku spielt singende wunderschöne Melodien dazu. „Wir wollten einen eigenen neuen Klang kreieren“, sagt Onejiru. Für den Groove sorgt dabei erneut Ali Busse, der ansonsten unter anderem bei Jan Delays Disko Nr. 1 am Bass brilliert.

Es ist Musik, die den Hörer runter vom Sofa, also sprichwörtlich aus der eigenen Komfortzone, holt. „Don’t be afraid of pop music, it lifts you higher than high“, heißt es im Titelsong. Im Video des Songs sieht man den Dancefloor einer Blocparty im backyard. Faszinierende Menschen, die sich in Schale geschmissen haben zelebrieren den Augenblick im Bewusstsein: Jetzt und Hier sind wir die Größten! Begleitet von dem legendären James Brown Drummer Tony Cook, Nneka am Dj-Pult, Ngone Thiam am Keyboard, der Gitarren-Göttin Rhina Love und der Dancing Queen Connie Kau bringt Onejiru die Tanzfläche zum Kochen. Diesen magischen und elektrisierenden Augenblick hat Regisseur Lukas Rotter meisterhaft in Szene gesetzt. Da hilft nur noch weiter tanzen und den Durst später löschen.

Das Songwriting mit Produzent Matthias Arfmann beschreibt die Künstlerin als magischen Prozess. „Wir arbeiten oft gleichzeitig am selben Song.“ Meist beginnt es mit dem Beat, auf manchmal recht unorthodoxe Weise entsteht die passende Melodie. Das kann schon mal zu irrsinnig hohen Telefonrechnungen führen, wenn eine Hälfte des Songschreiber-Duos vorübergehend in Moskau und die andere in Hamburg arbeitet. Häufig werden die Stücke anschließend in einem Take aufgenommen, um das Besondere des Augenblicks festzuhalten.

Onejiru kann nicht nur die eigenen Songs zum Strahlen bringen. Ihre Coverversion eines Songs der Flamin’ Groovies holt eine stampfende Punkhymne von 1976 mit überraschender Leichtigkeit ins Hier und Jetzt. „Shake Some Action“ dürfte auch programmatisch für die bevorstehende Tour gelten. „Ich freue mich, meine Songs in echten Räumen vor echten Menschen zu spielen“, sagt Onejiru. Die Reise, auf die sie ihr Publikum mitnimmt, hat gerade erst begonnen.
.

Quelle: Z-Muzic | Add on Music
.


.
Vorsatz fürs neue Jahr: endlich mal wieder verlieben. In die Welt, das Leben, in Menschen. Fettes Brot haben für ihr neues Album LOVESTORY ein Dutzend Liebeslieder geschrieben entlang von Spalten und Rissen in den Beziehungen von heute.

Ihre brandneue Single fragt: „Denxu?“. Ein Wort wie ein Bild, das eine fiktive Millionenstadt in China heraufbeschwört, deren Neonlichter so on fire sind, dass erst ein Blade Runner-Synthesizer-Regen die hitzige Atmosphäre kühlen kann. Aus jeder Rotlicht Bar in der Stadt schallen dazu reumütige Rhymes über heiße Romanzen, die gekappt wurden, weil Zeit oder Umstände dagegen waren. Ein Torch Song über unvergängliche Sehnsüchte und unvollendete Affären. Unsere drei sentimentalen Loverboys Doc Renz, Björn Beton und König Boris machen sich damit zu unverzichtbaren Trostspendern in dieser totalen Sex-Safari der Tinder-Trophäen-Sammler.

Dazu das besondere Video: Ein epischer Eastern auf den Spuren von „Only God Forgives“ und „Tiger & Dragon“. Gefangen zwischen Krieg und Frieden sehen wir unsere 3 Samurai beim Kreuzen der Klingen und versunken in friedlicher Tee Zeremonie mit „ihr“. Gedreht in den Shanghai Filmstudios, oder war es im Zen Kloster in Liebenau an der Weser? Entscheiden sie selbst: LINK.

Mit ihrem insgesamt 9. Studio-Album LOVESTORY und einem Lachhilfe-Buch beim Rowohlt Verlag (basierend auf ihrer wöchentlichen Radiosprechstunde WAS WOLLEN WISSEN) im Rollkoffer, glitschen Fettes Brot nun zurück in die breite Öffentlichkeit.
.

Quelle: Groove Attack | Add on Music
.


.
Als starke Frau wird man nicht geboren. Starke Frauen sind kleine Mädchen mit schwerem Gepäck. Mit Geschichten und dem Trotz, Dinge anders, nämlich besser machen zu wollen. Zum Glück gehen einige von ihnen in die Forschung, Politik oder werden Popstar. So wie SaraJane.

Dieser Tage veröffentlicht die Britin SaraJane ihr zweites Album „FUEL“ und liefert den Soundtrack ab, der uns über eine Trennung und Kündigung gleichermaßen hinweghilft, sämtliche Gemeinheiten des Alltags vergessen lässt und dazu bringt, uns sofort im Fitnessstudio anmelden zu wollen oder einen Roadtrip zu machen. Eine Sammlung von Ohrwürmern, Powersongs und Mantras, die auf einem Teppich von ausgetüftelten Beats daherkommen und motivieren.

SaraJane wächst auf dem platten Land nahe Wolfsburg in einer britisch-deutschen Patchwork-Familie als eines von 6 Kindern auf, besucht eine Waldorfschule. Alles in allem ist sie während der spießigen internetfreien 90er DAS Gesprächsthema Nr. 1 in einem kleinen Dorf. Zuflucht findet SaraJane zu Hause in ihrer kleinen Familien-Welt. Eine Oma mit Vorliebe für Erdbeer- Kaugummis, der britische Hang sich zu Festlichkeiten hübsch zu machen wie zum Pferderennen, die Liebe zu Tanz und Musik. Ja, vor allem Musik! Im Hause SaraJane wird der neueste R’n’B zelebriert: Lauryn Hill, Missy Elliott, TLC, India Arie grooven das „Außenseitersein“ weg.

Es ist dieses Anstubsen mit Hüftschwung, während man wild & peinlich zu Destiny’s Child’s „Bootylicious“ im Wohnzimmer tanzt, das SaraJane immer wieder aufs Neue Lebensfreude schenkt. Ein „Komm, ist doch vollkommen egal, was andere denken“. Nach mehreren tragischen Verlusten in der Familie, ist für SaraJane nach dem Abitur klar: Musik ist der Fels in der Brandung. Für sie. Für uns alle. Kurzerhand absolviert sie ein Musikstudium in Hamburg, etabliert sich schnell in der Szene, hat mit „In the Mix“ eine gefeierte Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem NDR, arrangiert Chöre für Michy Reincke, singt bei Ina Müller. Mission accomplished?

Wird bei Künstlern ja oft nach dem höheren Sinn ihres Schaffens gefragt, SaraJane hat einen. Mut machen. Beim Aufstehen und Krone richten helfen. Tränen wegwischen und auf die Schulter klopfen. Anfeuern zum Durchhalten. Mit ihrer zweiten Platte hat SaraJane ihre Mission erfolgreich vertont und ihr ein musikalisches Gesicht verliehen. Aufgenommen in den bekannten Hamburger Studios Boogie Park und Hafenklang, changiert SaraJane zwischen der Tanzbarkeit einer Beyoncé, der Power von Rihanna und Femininität einer Adele und liefert eine Gesangsdarbietung ab, die klar macht, welche großen Vorbilder sie gehört hat. Dabei ist SaraJane’s Gesang so erfrischend facettenreich, dass jeder Song bei höchster Qualität eine neue Seite der Vokalistin zum Vorschein bringt. Spätestens beim intimen „Guess who’s back in town“ zeigt sich, dass wir mit SaraJane eine ebenso selbstbewusste wie bisweilen tiefsinnig-nachdenkliche Künstlerin vor uns haben.

Wer mit einer klinisch-geschnörkelten Produktion rechnet, irrt gewaltig. „FUEL“ ist 2019. Auf den Punkt produziert und durchsetzungsstark. SaraJane hat auf der Suche nach dem richtigen Sound auch das ein oder andere unkonventionellere Mittel gewählt. Ob sie auf „On Top“ die Klavierspur kurzerhand mit dem Handy aufgenommen hat, der Beat bei „Diamonds & Pearls“ aus Fingerschnipsen besteht, ihr Schlagzeuger detailverliebt viele Drumsamples selbst designt hat oder verschiedene Stücke mit Band live eingespielt sind – das Album atmet und lädt zum Entdecken ein. Wenn man sich denn bei den starken Hooks überhaupt noch konzentrieren kann und nicht gerade begeistert mitsingt. Die Songs haben Hit-Appeal und sind vom internationalen Format. Letzteres sicherlich auch dadurch beeinflusst, dass SaraJane ihre Texte in ihrer Wahlheimat London geschrieben hat.

Mit ihrer starken Botschaft und dem sehr gutem Songwriting werden die Songs ihren Weg zum Hörer finden. Und spätestens wenn wir im Alltagsstress ein kleines Schulterklopfen nötig hätten und aus irgendeinem kleinen Radio SaraJane ertönt, die „Do It Again Now“ singt, können wir sagen: Wir brauchen mehr starke Frauen, die Popstar werden wollen.
.

Quelle: Believe Digital/Soulfood | Add on Music
.


.
Zur Feier ihres 25-jährigen Jubiläums veröffentlichen die legendären Skunk Anansie am 25. Januar 2019 ihr neues Livealbum „25LIVE@25“ via Republic Of Music. Es vereint die Meilensteine ihrer Karriere mit der unglaublichen Livepräsenz der Band. Das Album enthält alte und neue Liveaufnahmen, die der langjährige Wegbegleiter der Band, Jeremy Wheatly, zu einem neuen, einzigartigen Konzerterlebnis zusammengefügt hat. „25LIVE@25“ ist jedoch nicht nur die Werkschau einer unvergleichlichen Karriere, sondern zeigt auch die Wichtigkeit Skunk Anansies als musikalische und kulturelle Kraft. Ihre Shows sind ein Hurricane aus Energie, Lautstärke und Persönlichkeit. Sie fordern auf, Teil von etwas Großem zu werden, dem man unmöglich widerstehen kann.

Seit der Gründung im Jahr 1994 stand die Band von Anfang an für Individualität. Skunk Anansie mieden den typischen Britpop-Stil der weißen Mittzwanziger Männer und vermischten stattdessen auf einmalige Art Ethnien, Geschlechter, Sexualität, Kultur und musikalische Einflüsse. Unabhängig von Trends und Szenen formten sie ihren eigenen wilden Sound und das Image des agilen, mutigen, politisch aufgeladenen „Clit-Rock“ – ein Begriff, den Sängerin Skin prägte. „Als schwarze Sängerin war es auf vielen Ebenen schwer, anerkannt zu werden.“, sagt sie. „Wenn ich jedoch auf der Bühne stand, tat ich exakt das, was ich mir in meinen Träumen vorgestellt hatte. Zum ersten Mal fühlte ich mich in meinem Leben voll und ganz akzeptiert.

Das London der 1990er Jahre war eine bunte Mischung verschiedenster Menschen.“, fügt Gitarrist Ace hinzu. „Die Bands hingegen bestanden immer aus den gleichen vier Typen mit identischem Haarschnitt. Wir hingegen waren eine Band aus Leuten, die real waren. Deswegen waren wir radikal.“ Ihre berüchtigte Livepräsenz bescherte Ihnen bereits nach ihrem zweiten Gig einen Plattenvertrag. Später tourten sie als erste internationale multi-ethnische Band durch Südafrika und spielten dort drei ausverkaufte Arenashows. Nur ein Jahr nach ihrer Gründung spielten sie auf dem Glastonbury Festival, vier Jahre später kehrten sie als Headliner dorthin zurück.
.

Skunk Anansie ist eine der einzigartigsten Rockbands der letzten drei Jahrzehnte. Im Laufe ihrer Karriere erreichten sie zahlreiche Top 40 Singles und Top 10 Alben, verkauften weltweit Millionen Platten und teilten sich die Bühne mit David Bowie und U2. Gemeinsam mit Stevie Wonder, Nina Simone und Michael Jackson gratulierten sie Nelson Mandela mit „Happy Birthday“ zum Geburtstag. Während musikalische Trends kamen und gingen, blieben Skunk Anansie bestehen. Trotz zwischenzeitlicher Solokarrieren existiert die Band bis heute und wurde mit Multiplatin und unzähligen Awards ausgezeichnet. 25 Jahre, nachdem sie von den Hinterzimmern Londons zum ersten Mal auf die Bühne preschten, sind Skunk Anansie essentieller und mächtiger als jemals zuvor.

All das Gute von Skunk Anansie entstand nur, weil wir eine Liveband sind.“, sagt Schlagzeuger Mark Richardson. „Wir waren immer davon überzeugt, dass uns niemand besiegen kann. Ihr könnt es versuchen, aber Ihr werdet es nicht schaffen!“ “Auf der Bühne erwachen wir zum Leben und zeigen unsere Zähne.”, stimmt Bassist Cass zu.

25LIVE@25“ ist ein lebendiges, freches und provozierendes Album, das zeigt, dass es immer nur eine Band wie Skunk Anansie gab und geben wird.
.

Quelle: Boogooyamma (Rough Trade) | Add on Music
.


.
Zwei Nummer-Eins-Alben, acht Hitsingles, zig Gold- und Platinauszeichnungen, unzählige große TV-Shows und ausverkaufte Konzertreisen: Tim Bendzko hat die deutsche Musiklandschaft in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum ein anderer. Er war der erste der jungen Deutschpoeten, dem alteingesessene Stars in die Muttersprache folgten – von neuen, jungen deutschen Singer-Songwritern ganz zu schweigen. Tim Bendzko hat gezeigt, dass deutschsprachige Popmusik aufregend sein kann und die Massen begeistert.

Am 18. Oktober beendete der 34-jährige Berliner mit der Veröffentlichung seines vierten Studioalbums FILTER seine drei Jahre währende Albumpause. Bereits vorher erschien mit HOCH die mit Hochspannung erwartete erste Single, zusammen mit einem Lyricvideo.

Die Veröffentlichung der Single wird von umfangreichen TV-Kampagnen begleitet, u.a. wird HOCH in den kommenden Wochen und Monaten in zahlreichen Trailern des ZDFs im Rahmen der Deutschen Meisterschaft Finals, der Leichtathletik-Weltmeisterschaft und der Sat.1/ProSieben-Show „The Voice Of Germany“ zu hören sein.

Für die Entstehung von FILTER nahm sich Tim Bendzko ein ganzes Jahr Zeit. Er reiste nach New York, Mykonos, Kapstadt und Australien, schrieb dort Songs, probierte viel Neues aus, ging verschiedene Wege und setzte auf eine moderne Produktion. Als Kollaborationspartner holte er sich Rapper Kool Savas und den belgischen Singer/Songwriter Milow ins Studio.
.

Quelle: Sony Music | Add on Music
.


.
Die von den Kritikern hochgelobte und mehrfach preisgekrönte Electro-Violinistin Lindsey Stirling veröffentlicht heute ihr mit großer Spannung erwartetes fünftes Studioalbum “ARTEMIS”. In hohem Maße von der Anime-Kunst inspiriert, erschuf Stirling ein albumübergreifendes Konzept rund um die Figur Artemis, die in der griechischen Mythologie als Göttin des Mondes gilt. Stirling erzählt die Geschichte der außergewöhnlichen Heldin, die den uns allen nur zu gut bekannten Kampf zwischen Licht und Schatten repräsentiert und zieht dabei Parallelen zu ihrem eigenen Leben, musste sie doch vor kurzem erst selbst in einer schmerzvollen dunklen Phase den Mut dazu aufbringen, sich wieder dem Licht zuzuwenden.

“ARTEMIS” enthält 13 brandneue Songs in Lindsey Stirlings unverkennbarem und für sie so typischen Violine-meets-Elektro-Sound – darunter die erst kürzlich veröffentlichte energiegeladene Single “The Upside” featuring Multi-Platin-Singer-/Songwriterin Elle King, der gleichnamige Album-Track “Artemis”, dessen zugehöriges Musikvideo unlängst innerhalb kürzester Zeit die stolze Grenze von zwei Millionen Views sprengte, der Album-Opener “Underground”, der seit Veröffentlichung im Juni bereits eindrucksvolle acht Millionen Streams vorweisen kann und die neue emotional aufgeladene Hymne “Love Goes On And On”, auf der die Gesangslinie von keiner Geringeren als Rock-Göttin, Amy Lee (Evanescence), zu hören ist.

Zuletzt konnte man Lindsey bei einem Event der besonderen Art – einem virtuellen Livekonzert erleben, welches in Kooperation mit WAVE, der führenden interaktiven Livestream-Konzert-Plattform, auf die Beine gestellt wurde. Aus den WAVE Studios in LA trat Lindsey als eigens dafür kreierter Avatar mit Hilfe einer besonderen Technologie zur Erfassung von Körper- und Gesichtsbewegungen live vor ihrem Publikum auf. Stirling performte Tracks ihres neuen Albums – so beispielsweise erstmals den Album-Track “Guardian”. Das spektakuläre 30 Minuten dauernde Konzert generierte mehr als 300.000 Views – eine eindrucksvolle “Einschaltquote”.

Über Lindsey Stirling: Lindsey Stirling hat noch nie vor großen Träumen zurückgeschreckt. Seit dem Release ihres selbstbetitelten 2012er Debütalbums hat sich die Electronic-Violinistin, Tänzerin und Musikerin zu einer der innovativsten Künstlerinnen des 21. Jahrhunderts entwickelt. Mit ihrer ungeduldig erwarteten Single „Underground“ aus ihrem im Herbst folgenden Album entwickelte Lindsey Stirling ihre ganz persönliche Musikvision eines kopfkinohaften Violine-meets-Electronic-Sounds weiter. Mit ihrem zweiten Album „Shatter Me“ stieg sie nicht nur auf Platz 2 der Billboard Top 200 sowie auf dem 1. Platz der Dance/ Electronic Album-Charts ein und hielt sich 21 Wochen lang auf Platz 1 der Classical Album-Charts. Außerdem erhielt sie einen Billboard Music Award in der Rubrik „Dance/ Electronic und den RIAA-Gold Award, rangierte auf Platz 2 der Dance/ Electronic-Alben sowie auf Platz 1 der Klassik-Alben in der Billboard 2015 Jahresbestenliste. Lindsey Stirling blickt momentan auf mehr als 11 Millionen Abonnenten ihres YouTube-Kanals und über 2 Milliarden Views zurück. 2015 nahm Forbes sie in seine jährliche YouTube-Liste auf, wo sie als höchstplatzierte Künstlerin auf dem 4. Platz rangierte. Während ihrer Headlinertouren ist sie insgesamt vor durchschnittlich 500.000 Zuschauern weltweit zu sehen und auch ihr Romandebüt „The Only Pirate At The Party“ (das sie mit ihrer Schwester Brook S. Passey verfasst hat) avancierte zum New York Times-Bestseller. Lindseys drittes Studioalbum „Brave Enough“ stieg auf Platz 5 der Billboard Top 200 ein, kletterte auf Platz 1 der Billboard Jahresendcharts im Dance/ Electronic-Genre und brachte ihr schließlich 2017 einen Billboard Music Award in der gleichen Rubrik ein. Im gleichen Jahr nahm sie mit ihrem Partner Mark Ballas in der 25. Staffel von ABCs TV-Hit „Dancing With The Stars“ teil, wo sie Zweitplatzierte wurde. Ebenfalls im gleichen Jahr veröffentlichte sie mit „Warmer In The Winter“ ein Weihnachtsalbum mit klassischen Weihnachtsliedern und eigenen Stücken. Das Album stieg auf Platz 1 der Weihnachtsplatten des Jahres 2017, noch vor Schwergewichten wie Gwen Stefani und Sia ein. Der Longplayer entwickelte sich zum erfolgreichsten Weihnachtsalbum des Jahres mit über 40 Millionen Spins auf Pandora. Die 2018 veröffentlichte Deluxe-Edition hielt sich acht Wochen lang in den Top 10. Im Sommer 2018 begeisterte Lindsey ihre Fans auf ausgedehnter Co-Headlinertour mit Evanescence. Lindsey Stirling ist das Paradebeispiel einer modernen, unabhängigen Künstlerin, die eine ganz besondere Beziehung zu ihren treuen Fans unterhält. Als Motivationsrednerin spricht sie in ihrer Freizeit zu Teenagern, um sie mit ihrer Geschichte aufzubauen und zu ermutigen.
.

Quelle: Warner Music | Add on Music

.

Ihre erste Geige war aus Pappe, ausgeschnitten aus einer Cornflakesschachtel und mit einer einfachen Papprolle zusammengeklebt. Schon als Kind liebte Lindsey Stirling die Musik. Doch das Leben der inzwischen weltberühmten Violinistin und Choreografiekünstlerin war nicht immer einfach.

In dieser Autobiografie führt Sie Lindsey Stirling durch ihre eigenwillige Musikkarriere: von den ersten Geigenstunden und kleinen Auftritten bis zu ihrem Durchbruch auf YouTube und der ausverkauften Welttournee. Mit unverwechselbarem Humor erzählt sie ganz offen von kleinen und großen Rückschlägen, die ihren Weg an die Spitze geprägt haben. So erfahren Sie, warum Lindsey Stirling als Kind eine Augenklappe tragen musste, und wie sie als junge Frau erfolgreich gegen eine Essstörung kämpfte. Private Fotos geben zudem einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der amerikanischen Violinistin.

Dieses Buch ist nicht nur die Geschichte einer einzigartigen und erfolgreichen Karriere, sondern auch ein Musterbeispiel für unerschütterliches Durchhaltevermögen und eine erfolgreiche Selbstfindung.
.

Quelle: Riva Verlag
.


.
Nichts ist so entwaffnend wie ein Lächeln. Ungeachtet der Nationalität oder Sprache – es ist ein universeller Ausdruck für Glück & Freude. Gleichzeitig ist es im modernen Zeitalter vermutlich auch eines der rebellischsten Gesten. In vielen Kreisen gilt heutzutage eine unverfrorene, respektlose oder gar wütende Attitüde als “cool”. Dabei kann ein einziges aufblitzendes Lächeln doppelt so mächtig sein. Wenn der Multi-Platin ausgezeichnete US-Singer- /Songwriter Andy Grammer auf der Bühne steht, dann geht es ihm jedoch nicht darum, nur einfach ins Publikum zu grinsen, sondern darum, die Zuschauer
……………………………………………………..daran zu erinnern, dass jeder Einzelne von ihnen etwas ganz
……………………………………………………..Besonderes in sich trägt.

Diese Momente gehören in gleichem Masse zu seinen Konzerten wie seine Stimme, Gitarre und Klavier. “Ich fordere sie dazu auf, ihr inneres Leuchten zu bewahren, das ist es, was wir so dringend brauchen. Lasst niemanden jemals euer Licht trüben’,” erklärt er. “Und ich denke, das ist die wichtigste Message, die ich den Leuten an diesen Abenden geben kann. Klar, wenn Du mit einer optimistischen Einstellung durchs Leben gehst, glauben viele, dass Du irgendwie verwirrt bist oder schlichtweg keine Ahnung davon hast, wieviel Schlechtes es in der Welt gibt. Aber ich möchte einfach eine gute Atmosphäre voller Liebe verbreiten – ganz gleich, in welcher Situation sie sich gerade befinden.

Und die Fans lieben es und zahlen mit gleicher Münze zurück…

Seit Erscheinen seines selbstbetitelten Debütalbums im Jahr 2011 hat Andy Grammer ununterbrochen einen riesen Smash-Hit nach dem anderen geliefert. Bestechend ist dabei nicht nur sein unerhörtes Charisma, sondern vor allem seine exzellente Musikalität und eine enorm hohe musikalische Bandbreite. Es ist ihm gelungen, sechs Mal die Chartspitze zu erobern – jeder einzelne dieser Hits wurde mit mindestens dem Gold-Award ausgezeichnet. “Keep Your Head Up”, der Song, der ihm den Durchbruch bescherte und auch sein Nachfolger sogar mit Platin. Der 2014 folgende zweite Longplayer “Magazines Or Novels” erreichte ebenfalls den Gold-Status und enthielt neben der vergoldeten Single “Good To Be Alive (Hallelujah)” die Vierfach-Platin-Single “Honey, I’m Good” – ein Song, der darüber hinaus zu einem der bestverkauften Songs des Jahres 2015 wurde. Und die Erfolgsgeschichte riss nicht ab, vielmehr konnte er mit der Veröffentlichung seines Albums “The Good Party” (2017) noch einen draufsetzen: Das überragende Stück “Fresh Eyes” wurde mehr als sagenhafte 500 Millionen Mal gestreamt und knackte ebenfalls die Platin-Marke. Parallel dazu spielte Grammer die ganze Zeit überall und durchweg ausverkaufte Headliner-Shows.

Als er sich 2018 fürs Songwriting zurückzog, ermöglichten ihm ein deutlich stärkeres Selbstbewusstsein und ein gesundes Maß an Ehrgeiz, Material auf höchstem Niveau abzuliefern. Anstatt sich zu sehr am Außen zu orientieren, wandte er sich mehr nach Innen.

Wenn Du noch unbekannt bist, ist es so unglaublich schwer, den allerersten Hit zu landen,” erklärt er. “Es zu wiederholen, wenn Du bereits bekannt bist, ist sogar noch schwerer. Es ist sprichwörtlich eine Achterbahnfahrt und als ich so darüber nachdachte, fand ich heraus, dass es irgendwie cool ist, jedes Mal einen neuen Berg zu erklimmen. Ich erkannte, dass der einzige Weg, im Gespräch und auf dem Radar der Leute zu bleiben, der ist, immer wieder den Weg zurück zu mir selbst zu finden. Und so begann ich, Schicht um Schicht abzutragen und herauszufinden, wer ich wirklich bin. Das ist sehr anregend, denn es geht immer weniger darum, verrückte Dinge zu machen und herumzuexperimentieren, sondern darum, sich wohler mit sich selbst zu fühlen – mit meinem innersten Kern und mit dem, was mich ausmacht.

Das führt uns auf direktem Wege zu Grammers viertem Longplayer “NAIVE”, der einen Wendepunkt zur bisherigen Arbeitsweise darstellt, denn der Aufnahmeprozess für das Album gestaltete sich grundlegend anders als je zuvor: “In der Vergangenheit haben wir die Live-Instrumente nach dem Songwriting hinzugefügt. Dieses Mal sind wir für die neuen Songs ins Studio gegangen, um alle Parts gleichzeitig einzuspielen,” erinnert sich Andy Grammer.

Dann wird es nachdenklich: “Es ist wirklich nicht einfach, heutzutage glücklich zu sein,” stellt der sympathische Künstler fest. “Ich gelte gemeinhin als der ‘Strahlemann’, dessen dunkelste Seite in Gelb leuchtet. Dieses Prinzip habe ich mal auf den Kopf gestellt und so repräsentiert das neue Album nun die Schattenseiten von ‘Gelb’, das sinnbildlich für Fröhlichkeit und Glück steht. Ich habe in Bezug auf Menschlichkeit und das Leben im Allgemeinem immer die rosarote Brille getragen. Natürlich ist mir bewusst, dass es auch hart da draußen zugeht, aber ich möchte einfach nicht zynisch sein. Es ist eine rebellische Geste, mir das Naiv-Sein zuzugestehen: Ich sehe die schlechten Dinge einfach nicht, wenn ich nach dem Guten Ausschau halte.

Die erste Single-Auskopplung “Don’t Give Up On Me” steht ganz im Zeichen dieser besonderen Energie. Es ist die Titelmelodie des bewegenden Kino-Blockbusters “Five Feet Apart” (“Drei Schritte zu Dir”, Kinostart Deutschland: 20. Juni 2019) und ist nicht zuletzt auch aufgrund dessen seit Veröffentlichung bereits 50 Millionen Mal gestreamt und gerade erst in die weltweit wichtigste Spotify Playlist “Today’s Top Hits” aufgenommen worden. Die Welt ist sich bereits jetzt schon darüber einig, dass “Don’t Give Up On Me” ein Hit ist, konnte sich der Song doch in insgesamt mehr als 30 internationalen Märkten in den Spotify Viral 50-Charts platzieren. Der geschmeidige Sound der Akustik-Gitarre und das energetische Klatschen zu Beginn des Songs wird mit Einsetzen des Gesangs noch kraftvoller: “Auch wenn keiner an mich glaubt, werde ich nicht so einfach untergehen. Gib mich nicht auf!

Es geht also darum, nicht hinzuwerfen,” sagt er. “Das bedeutet mir wirklich sehr viel, weil ich mir diese entschlossene Hingabe bewahren möchte. Man kann deutlich spüren, wie sich dieser Spirit durch das gesamte Album zieht.

Das zwar mit marschierendem Stampfen aufwartende, aber luftig produzierte und durch fröhliche Riffs leicht anmutende “Wish You Pain” zum Beispiel hat eine unerwartete, aber schmerzliche Botschaft für alle aufstrebenden Künstler: “Ein junges Mädchen hat mich um einen Rat gebeten,” erinnert er sich. “Ich antwortete aufrichtig und aus tiefstem Herzen ‘Du musst einfach anfangen und Deinen Arsch in die Hand nehmen. Wann immer sich eine Chance bietet, musst Du Dein ganzes Herz in diese eine Sache stecken – und Du musst komplett daran zugrunde gehen.’ Nummer eins – so wirst Du verdammt viel lernen. Nummer zwei – so hast Du etwas, worüber du singen kannst. Du musst Dir in den Hintern treten lassen – so läuft das Spiel. So ist es tatsächlich,” lacht er.

Zu den stärksten Momenten des Albums zählen Songs, in denen nichts weiter zu hören ist, als Klavier, Stimme und Gitarren-Solo. Dabei ist es vor allem die Reduziertheit und Konzentration auf das Einfache, die den Song kraftvoll machen. Andys außergewöhnliches Talent und Gespür für solche Songs kommt zum Beispiel bei “I Am Yours” oder der Akustik-Version des Titeltracks besonders zur Geltung. “My Own Hero” wiederum zeigt das andere Ende seines musikalischen Spektrums, bei dem ein sanfter Chor von – man könnte fast sagen – einer Art himmlischen Donners begleitet wird.

In “She’d Say” indes geht es um den wohl schwersten Abschied. Inspiriert durch einen schamanischen Rat von Dannion Brinkley sinniert Andy Grammer in diesem Song darüber, was seine verstorbene Mutter zu seiner Tochter sagen würde. Die Melange aus Weltmusik und Pop erfährt gesangliche Unterstützung von Lady Blacksmith Mambazo, die sich Andy ins Studio eingeladen hat. Passenderweise endet der Song mit Worten seiner Tochter.

Das Alles ist total bizarr, aber auf ganz wunderbare Weise,” lacht Andy. “Meine Frau hat das Telefonat mit Dannion arrangiert. Er ist Autor und wurde bereits zwei Mal von einem Blitz getroffen. Das erste, was er mich fragte, war ‘Wer ist Kathy?‘. Ich sagte, ‘Das ist meine Mutter’. Und er ‘Kathy möchte, dass Du einen Song für Deine Tochter darüber schreibst, was sie ihr gern sagen möchte, weil sie es nicht kann.’ Nachdem ich ihn geschrieben hatte, spürte ich Lady Blacksmith Mambazo auf, als diese in der Stadt waren – meine Mutter ist ein großer Paul Simon-Fan gewesen. Sie haben die Lyrics auf Zulu geschrieben und eingesungen. Es klingt verrückt, aber der Song ist wirklich sehr besonders.

Wie alles, was Grammer tut, sind diese Momente beseelt von Glück in seiner pursten Form.

“Ich möchte die Menschen ermutigen,” schließt er. “Vor allem wenn das Leben düster erscheint, kann das Gefühl glücklich zu sein, alles von Grund auf verändern. Das größte Ziel ist es deshalb, dem Zuhörer zu erlauben, er selbst zu sein und sich besser zu fühlen.

Das Lächeln wird nicht enden.
.

Quelle: S-Curve Records | Add on Music
.


.
Sie schimmerte bereits in vielen prächtigen Farben, man könnte fast sagen, Jenniffer Kae hat sich in den letzen zehn Jahren wie ein Chamäleon durch den Popwald bewegt. Und zwar hauptsächlich im Tourbus, denn die deutsche Sängerin mit den philippinischen Wurzeln unterstützte zahlreiche Künstler im Background mit ihrer Wandelbarkeit. Die Schönheit des Facettenreichtums anerkennend, ist es für Jenniffer allerdings jetzt an der Zeit, die Farbgewänder Anderer abzulegen und sich musikalisch unverhüllt und frei zu zeigen: »Ich habe mein ganzes Leben Geschichten anderer Menschen gesungen und gelauscht. Mein Ziel war es immer, irgendwann meine eigenen zu erzählen«, sagt die Sängerin.

Gerade hat die 31-Jährige die Produktion ihres ersten deutschen Albums abgeschlossen, im Frühjahr 2019 präsentiert die Sängerin die Bandbreite der Themen in ihrem Herzen. Und tatsächlich heißt ein Song sogar »Chamäleonmädchen« und dreht sich um eine bunte Anpassungskünstlerin…

Jenniffer Kae wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren, Soul, R&B, Gospel, Country und Pop hat sie bereits in der Kindheit tief eingeatmet, um jetzt ihr Ich rauszusingen. Neben diesem unverwechselbaren Gefühl, dem Zeitgeist ehrlicher Popsongs, spielt die Gitarre eine zentrale Rolle. Jenniffer selbst beschreibt ihren Klang so: »Meine Musik lebt durch zwei Pole. Einer ist leise und intim, der andere ist energetisch und kraftvoll. In jedem Fall sind meine Songs lebendig und handgemacht.«
.

Quelle: Sony Music
.


.
Was für eine unglaubliche Karriere: zunächst (seit 2002) als Mitglied des Rap-Kollektivs Sexion d’Assaut, später (seit 2013) als Solo-Künstler landet Maître Gims in seiner Heimat Frankreich einen Hit nach dem anderen und verkauft Millionen von Alben. Doch damit nicht genug: in schöner Regelmäßigkeit gelingt es dem im Kongo geborenen Rapper, Sänger und Songwriter, auch außerhalb des französischen Sprachraums in den Top-Regionen der Charts aufzutauchen. So z.B. 2010 mit „Désolé“, (Top 20 und Goldstatus in Deutschland), 2013 mit „J’me tire“ (Top Ten in den Niederlanden), 2016 mit „Est-ce que tu m’aimes?“ (Platz eins in Italien, Platz vier in Dänemark) oder ebenfalls 2016 mit „Loin“ (Platz sechs und Platinstatus in Deutschland).

Zuletzt präsentierte Meister Gims seine neue Hitwaffe „Los Mismo“, die spanische Version seines jüngsten Nummer-Eins-Hits „La Même“ (in Frankreich und Belgien) – für die er sich keinen Geringeren als Superstar Alvaro Soler als Duettpartner ins Studio holte. Dieser versah den Song mit seiner ganz persönlichen Be-Yourself-Empowerment-Message: „Der Text, den ich für die Hookline geschrieben habe, lautet: ‚Si, soy así. Me da lo mismo‘, was so viel bedeutet: ‚Ja, ich bin so. Ist mir egal‘.
.

Quelle: Sony Music

.
.


Wir bedanken uns bei Embassy of Music, Adi Amati Music, Intuitive Records, APE Music, Guerilla Music Promotion, Z-Muzic, Groove Attack, Believe Digital/Soulfood, Boogooyamma, Sony Music, Warner Music, S-Curve Records und Add on Music für die Kooperation!

.
 Ihr möchtet einen dieser tollen Preise gewinnen? Nichts leichter als das!

Mitmachen ist ganz leicht:  Formular ausfüllen, uns mitteilen
welchen Preis ihr gerne gewinnen möchtet und absenden. Fertig!

Wir wünschen Euch viel Glück!
.

BEENDET

 

Teilnahmeschluß ist der 17.12.2019 – 06:59 Uhr | Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Die Gewinner werden nach Ablauf des Gewinnspiels von uns per E-mail benachrichtigt!
.


.
Teilnahmebedingungen

 (1) Teilnehmen darf jeder mit festem Wohnsitz innerhalb Europas.

(2) Teilnahmen werden ausschließlich über das von uns auf der Seite zur Verfügung gestellte
Formular akzeptiert. Massenteilnahmen über etwaige Gewinnspielunternehmen sind ungültig.

(3) Mehrfacheinsendungen führen zum Teilnahmeausschluss.
Eine Einsendung pro Person!

(4) Adressangaben werden nicht an Dritte weitergegeben.
Personenbezogene Daten werden nach Beendigung der Gewinnspiele komplett gelöscht.
Es werden keinerlei Daten gespeichert!

.